Waldmünchner organisiert Marsch des Reservistenverbandes

Von Martin Hladik · 28. August 2024 um 19:00

„Wir wissen, was die Soldatinnen und die Soldaten der Bundeswehr und ihre Reservisten für unsere Freiheit und Sicherheit leisten und darüber hinaus zu leisten bereit sind. Es erfüllt mich mit stolz, wie unsere Soldatinnen und Soldaten diesem Auftrag Tag für Tag gerecht werden.“

So wendet sich Landrat Franz Löffler in seinem Grußwort an die Teilnehmer des Marsches der Verbundenheit. Der jährlich stattfindende Marsch des Reservistenbandes findet heuer in der Oberpfalz statt. Zwei Etappen sind dabei Mite September auch im Landkreis Cham geplant.

Organisator aus Prosdorf

Und was hat das mit Waldmünchen zu tun? Ganz einfach: Der Organisator auf Landesebene ist seit vielen Jahren Hans Schmidt aus Prosdorf bei Waldmünchen. So auch dieses Mal. Der Oberstleutnant der Reserve ist mittlerweile 75 Jahre alt, läuft aber den Marsch mit. Und das meist an der Spitze. Geplant ist auch die Teilnahme einer Marschgruppe aus Waldmünchen. Als Teilnehmer hat sich auch der in Waldmünchen verwurzelte Oberstabsarzt Norbert Weber angesagt.

Start des Marsches der Verbundenheit ist am Samstag, 14. September, in Kümmersbruck. in der Schweppermann-Kaserne. Die erste Etappe führt nach Amberg, die zweite nach Sulzbach-Rosenberg, die dritte nach Neustadt/WN und die vierte von Mantel nach Weiden.

Danach wechselt der Marsch vom Landkreis Neustadt in den Landkreis Cham. ŚOberstleutnant i.R . Schmidt erklärt das System: Bis auf rund 30 Teilnehmer, die an allen Etappen teilnehmen, wechseln die Teilnehmer aus den jeweiligen Reservistenvereinen und Bundeswehreinheiten ab. Die Dauerteilnehmer seien in der Schweppermann-Kaserne untergebracht und würden jeweils zu den Startorten gefahren. Die Organisation und die Kosten des Marsches trage übrigens der Reservistenverband aus seinen Mitgliedsbeiträgen.

Zeichen des Marsches ist eine gelbe Schleife, die es in verschiedenen Formen als Aufkleber und Anstecker gibt. Auf jeder Etappe wird auch ein zwei Meter langes gelbes Band mitgeführt, das von allen Teilnehmern und Offiziellen unterschrieben wird und einer Einheit mit Auslandseinsatz übergeben wird.

Absicht des Marsches der Verbundenheit ist es unter anderem Aufmerksamkeit für die Soldaten der Bundeswehr und die Reservisten zu erzeugen. Deswegen gibt es an den jeweiligen Etappenorten und auch während des Marsches immer wieder offizielle Empfänge durch die örtlichen Politiker.

Im Landkreis Cham zum Beispiel die Rodinger Bürgermeisterin Alexandra Riedl, die die Teilnehmer auf die 5. Etappe in Richtung Cham verabschiedet. Dort werden sie vom Chamer Bürgermeister Martin Stoiber am Stadtplatz empfangen. Tagespate dieser Etappe ist übrigens der Kommandeur der Panzerbrigade 12 mit Sitz in Cham, Oberst Axel Hardt. Für ihn ist der Marsch „ein Zeichen der Anerkennung an alle Kameraden im Einsatz“.

Etappe nach Bad Kötzting

Tagespate der 6. Etappe von Chamerau nach Bad Kötzting ist der eingangs erwähnte Landrat Löffler. Auf dieser Etappe gibt es gleich vier Bürgermeisterempfänge, nämlich in Chamerau (Stefan Baumgartner), in Miltach (Johann Aumeier), in Blaibach (Monika Bergmann) und in Bad Kötzting (Markus Hofmann). Die letzte der Etappen geht schließlich von Parsberg nach Hemau.