Nach Stadtbahn-Aus: Darum befragt die Stadt die Regensburger jetzt erneut

Jahrelang wurde um die Stadtbahn gerungen. Seit dem 9. Juni dürfte sie – aller Wahrscheinlichkeit nach – Geschichte sein. Eine knappe Mehrheit der Regensburger stimmte beim Bürgerentscheid dafür, die Planungen für das Projekt einzustellen. Ganz rum ist die Sache allerdings noch nicht.
Nun werden nämlich rund 4000 Regensburger erneut befragt, wie die Stadt auf MZ-Anfrage bestätigt. Ziel ist es laut Sprecherin Juliane von Roenne-Styra, Gründe und Argumente herauszufinden, die die Bürger zu ihrer jeweiligen Entscheidung bewogen haben. Beim Bürgerentscheid habe man nur mit einem „Ja“ oder einem „Nein“ abstimmen können.
Befragung zur Stadtbahn in Regensburg: Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt
Der Stadt sei es ein großes Anliegen, das anhand einer repräsentativen Befragung herauszufinden. Die etwa 4000 Menschen seien repräsentativ, schreibt von Roenne-Styra. Die Bürger seien mit einer Zufallsstichprobe ausgewählt worden. Die Befragung finde unter der Federführung des Amtes für Stadtentwicklung statt. Dort kümmert sich die Abteilung Statistik um das Projekt.
Stadt-Sprecherin von Roenne-Styra führt weiter aus, dass die Befragung den Personen auch Gelegenheit geben soll, ihre benutzten Informationswege darzulegen. Darüber hinaus richtet sich der Blick der Befragung auch in die Zukunft: Der Stadt zufolge drehen sich die Fragen auch um die künftige Entwicklung der Mobilität in Regensburg.