Kommentar zur Kaufhof-Schließung in Regensburg: Die Chance nutzen

Der Regensburger Kaufhof ist am Dienstag endgültig Geschichte. Nun steht mitten in der Stadt ein Mega-Leerstand. Das ist schade, aber auch eine Chance, die es zu nutzen gilt, findet MZ-Reporter Philip Hell.
Im Herzen von Regensburg klafft ab Dienstag eine Lücke. Ein geändertes Einkaufsverhalten oder ein raffgieriger Unternehmer: Was schlussendlich zum Kaufhof-Aus geführt hat, sei mal dahin gestellt. Nun muss der Blick nach vorne gehen. Ein Ende birgt auch immer eine Chance, wenn man es richtig angeht.
Regensburg hat nun eine riesige Fläche für Ideen, die Stadt muss es nur anpacken. Schwierig genug bei den unklaren Besitzverhältnissen. An Einfällen mangelt es sicherlich nicht, zumal man die Fläche durchaus flexibel teilen könnte. Es wäre Platz für ein Ikea-Einrichtungsstudio, aber auch für kreative oder soziale Initiativen. Von den attraktiven Gastro-Flächen im obersten Stockwerk ganz zu schweigen. Die Stadtgesellschaft muss nun an einem Strang ziehen.