Erfrischung in der Innenstadt: Zwei neue Trinkbrunnen für Schwandorf

Von Johannes Hartl · 15. August 2024 um 11:00

Die Sonne brennt vom Himmel, das Thermometer zeigt mehr als 30 Grad, es ist brütend heiß – da tut eine Erfrischung dringend not. Genau dafür gibt es in der Innenstadt nun zwei Trinkbrunnen: am Stettnerplatz und in der Pesserlstraße.

Die Anlage am Stettnerplatz, unweit der Naabuferstraße, gibt es tatsächlich bereits seit 1987. Doch zuletzt entsprach diese „nicht mehr den Anforderungen an die Trinkwasser-Verordnung“, so die Stadt. Mehr noch: Weil der alte Brunnen im Dauerbetrieb lief, sei viel Wasser ungenutzt in die Kanalisation gelaufen.

„Im Sinne des sparsamen Umgangs mit Trinkwasser war der Brunnen so nicht mehr zeitgemäß“, sagt die städtische Pressesprecherin Maria Schuierer. Mit der neuen Anlage ist das vorbei: Denn jetzt sprudelt das Wasser nur noch, wenn die Nutzer auf einen Knopf drücken. Die Kosten für die Erneuerung lagen nach Angaben der Stadt bei insgesamt 4146,17 Euro.

Auch in der Pesserlstraße, in direkter Nähe zur Adenauer-Brücke, ist ein neuer Trinkbrunnen entstanden. Diese Anlage hat die Stadt komplett neu errichten lassen. Der Preis von 12604,38Euro verteilt sich auf den Brunnen selbst sowie auf die Installationskosten und den Wasseranschluss.

Brunnen sind Teil der Schwandorfer Pocket Parks

Wie die Stadt in ihrer Mitteilung schreibt, würden die Wasserspender „regelmäßig“ durch das zuständige Gesundheitsamt „geprüft und beprobt“. Mit anderen Worten: Die Wasserqualität sei „jederzeit gewährleistet“.

Die beiden Trinkbrunnen sind in die Pocket Parks am Stettnerplatz und nahe der Adenauer-Brücke integriert. Über die Stadt verteilt, gibt es derzeit fünf Pocket Parks. Sie befinden sich in der Kreuzbergallee, am Stettnerplatz, unweit der Adenauer-Brücke sowie am Wendelin- und Adolf-Kolping-Platz. Ihre Eröffnung erfolgte bereits im vergangenen Jahr. Das Projekt selbst wurde durch Mittel der Europäischen Union ermöglicht.

Die Pocket Parks verfolgen das Ziel, die Innenstadt aufzuwerten – mit viel Grün und Blau. So ist das alte Wasserbecken in der Kreuzbergallee beispielsweise durch einen neuen, modernen Springbrunnen ersetzt worden – inklusive Wasserfontäne. Am Stettnerplatz wiederum sind Bäume, Kletterpflanzen sowie kreisrunde Sitzflächen entstanden, um die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich zu erhöhen.

Dass die Trinkbrunnen erst jetzt in Betrieb sind, liegt an der Prüfung der Wasserqualität. Als die Pocket Parks eröffnet wurden, lag nämlich das Ergebnis eines externen Labors noch nicht vor, wie Pressesprecherin Maria Schuierer auf Anfrage mitteilt. „Das Gesundheitsamt konnte daher die Brunnen damals noch nicht freigegeben.“