Zweites Kurparkfestival in Bad Kötzting: Bürgermeister Markus Hofmann zieht erstklassige Bilanz

„Rundum zufrieden“ – so lautet zumindest die Bilanz von Bürgermeister Markus Hofmann zwei Tage nach der zweiten Auflage des Kurparkfestivals in Bad Kötzting. Mehr als 10 000 Menschen haben am Samstag die grüne Lunge der Pfingstrittstadt aufgesucht, um bei bestem Wetter gemeinsam bis spät in die Nacht zu tanzen, zu feiern und zu schlemmen.
„Wenn man gesehen hat, wie viele Leute da waren, kann man eigentlich nur zufrieden sein“, fasst es Hofmann im Gespräch mit unserer Zeitung am Montag zusammen. Er zumindest kenne keine Veranstaltung in der Region, die vergleichbar wäre. Dasselbe haben ihm auch die Rückmeldungen vieler Besucher am Abend oder tags darauf bescheinigt. Ein Beleg dafür sei zudem das positive Echo in den sozialen Medien.
Aus Erfahrungen gelernt
Und das, obwohl bereits die Premiere der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Großveranstaltung mehr als geglückt ist. Bereits da durften sich die Veranstalter, samt der vielen Vereine, die sich beteiligt haben, über eine quer durch die Bank herausragende Resonanz freuen. Grund genug, um die Freiluftveranstaltung in diesem Jahr erneut aufleben zu lassen.
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Sehr stolz auf die Vereine ist der Rathauschef auch nach dem vergangenen Wochenende. Diese haben nicht nur beim Essen, sondern auch in anderen Bereichen, wie etwa der Gestaltung der Stände, aufgestockt. „Es hat mich begeistert, dass die Vereine in diesem Jahr noch eins draufgesetzt haben.“
Um dem Ansturm in diesem Jahr noch besser gerecht zu werden, haben alle Verantwortlichen darauf geachtet, aus den Erfahrungen im vergangenen Jahr zu lernen. So gab es heuer etwa viel mehr Sitzmöglichkeiten, erzählt Hofmann. Außerdem habe man das Angebot an Essensständen aufgestockt – zurecht, wie sich gezeigt hat. „Die Stände haben heuer die doppelte Menge an Essen verkauft“, so Hofmanns Beobachtungen.
Das kann auch Manuel Hofmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gehstorf bestätigen, die wie im vergangenen Jahr mit 13 Helfern und einem Essensstand vertreten war. „Wir haben alles restlos verkaufen können“, berichtet Hofmann. Eingeplant habe der Verein zwei Schweine zu je 35 Kilogramm. Rückblickend hätte man sicher auch eine dritte Sau restlos verkaufen können, so seine Einschätzung. Zudem seien an die 400 Fleischsemmeln über die Theke gegangen. Grund genug für die Gehstorfer Feuerwehr, auch im nächsten Jahr wieder beim Festival vertreten zu sein.
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Neben einem erweiterten kulinarischen Angebot ist laut Bürgermeister Markus Hofmann auch das Unterhaltungsangebot in diesem Jahr ausgeweitet worden. Bis zuletzt haben verschiedenste Gruppen bei der Stadt für eine Teilnahme angefragt. Hofmann erinnert sich etwa an eine Gruppe von Jongleuren, die kurzfristig auf ihn zugekommen ist. „Man merkt, dass die Leute auf uns als Veranstalter zukommen“, sagt er. Genau so solle es auch sein. Immerhin soll sich das Festival zu einem Selbstläufer entwickeln, wie Hofmann erklärt. „Ich bin froh, wenn sich die Leute bei uns melden. Das ist das beste Signal“.
Und was war Hofmanns persönliches Festival-Highlight? „Natürlich mein eigener Auftritt“, sagt er und lacht. Etwa eine halbe Stunde hat er das Publikum auf der Bühne am Theatron als Bürgermeister MarKuss mit Schlagern begeistert. Persönlich beeindruckt habe ihn aber die generelle musikalische Vielfalt am Festival: Ob Oldies, Popmusik oder Rock – „da war wirklich für jeden etwas dabei“, ist er überzeugt.
Friedlicher Verlauf
Fernab des organisatorischen Gelingens zeigt sich Hofmann auch mit dem friedlichen Verlauf des Festivals zufrieden. Besonders tagsüber habe eine besondere Atmosphäre geherrscht. „Die Leute waren einfach entspannt“, so Hofmanns Beobachtungen bei seinen Rundgängen über das Gelände. Zu der guten Stimmung der Menschen trage aber natürlich auch die Location bei. „Der Kurpark da unten ist einfach eine unbezahlbare Kulisse“, schwärmt Hofmann.
Für den Bürgermeister steht daher auch außer Frage, dass es die Großveranstaltung, die sich die Stadt etwa 15000 bis 20000 Euro kosten ließ, auch im nächsten Jahr geben wird. „Wir blicken schon freudig auf das nächste Jahr“, sagt er. Genaueres zur dritten Auflage werde dann im Herbst bei der Versammlung der Vereine besprochen.
