Regensburger Altstadtlauf: 550 Sportler gehen auf die Strecken

Zum 40. Mal jährte sich der Altstadtlauf, organisiert vom BLSV (Bayerischer Landessportverband) heuer. „Die Freude am Sport finden und das Ambiente der Strecke genießen“, so beschreibt Organisationsleiter Thomas Stiegler die Zielsetzung.
„Ich bin von Anfang an dabei. Das Laufen wurde mir wohl in die Wiege gelegt.“ Jo Weingart, Unternehmer aus Hemau, startete zum 40. Mal beim Altstadtlauf und war somit bei jeder Veranstaltung dabei. „Das ist mir immer sehr wichtig“, betonte der Ausnahmesportler gestern, der neben diesen eher kleineren Läufen bereits Triathlons verschiedener Längen, Marathons oder Ultraläufe (wie beim Landkreislauf) bewältigte. Weigert ist zudem keiner, der mit dem Auto zur Laufstrecke fährt. Er ist einer, der mit dem Fahrrad aus Hemau nach Regensburg fährt und hier startet.
Ganze Familien am Start
Beim Altstadtlauf starten oft ganze Familien: Der Papa beim Lauf der Erwachsenen, die Kinder bei den beiden anderen Läufen, die in diesem Jahr etwas später beginnen mussten, da sich lange Schlangen vor den Melde-Terminals gebildet hatten. Der Grund war banal: Zeitgleich fand auf dem Dultplatz der Flohmarkt statt.
Dort parken und schnell mal rüber gehen und laufen war diesmal nicht. Es musste ein anderer Parkplatz gefunden werden oder man fuhr wie Weigert mit dem Rad. Doch nach einer kurzen Verzögerung schickte Schirmherr Klaus Eder, ehemaliger Physiotherapeut der Deutschen Fußballnationalmannschaft, die Läufer auf die Strecke.
Keine Zeitmessung
„Der Regensburger Altstadtlauf ist kein Wettlauf gegen die Uhr. Jeder soll so schnell oder langsam laufen wie er möchte“, appellierte Moderator Rudi Obermeier. Der Lauf ist komplett auf Breitensport ausgelegt. Auf eine Zeitmessung wird verzichtet, wodurch der Spaß an der Bewegung in den Mittelpunkt rückt und die ganze Familie mitmachen kann. Auf diesen Umstand verwies Stiegler, der mit Jens Heinz die Organisation innehatte. Auch gab es einen Kinderlauf. Die Kleinen mussten die 400Meter lange Bahn am RT-Sportplatz zweimal umrunden. Etwas mehr, nämlich 1,8 Kilometer, bewältigten die etwas älteren Kinder.
Die Streckenführung war identisch zum Vorjahr: Von der Sportanlage ging es durch den Inselpark. Ab dem Herzogspark stand der Alleengürtel im Mittelpunkt: Über die Prebrunn-, Fürst-Anselm- und Ostenallee führte die Route durch die Innenstadt. Vom Marc-Aurel-Ufer aus steuerten die Läufer über die Eiserne Brücke und den Grieser Steg den Andreasstadel an. Auf einer zusätzlichen Schleife passierten sie die Regenmündung. Den optischen Höhepunkt bildete der Lauf über die Steinerne Brücke zurück auf die Jahninsel, auf der der Lauf nach knapp acht Kilometern endete. Zum zweiten Mal startete auch eine Nordic-Walking-Gruppe. Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer ein Laufshirt und eine Medaille. Im Vergleich zu den Vorjahren gab es eine große Resonanz, was Stiegler auch mit dem Jubiläum begründet. Am Ende lag die Zahl bei über 550Teilnehmern.







