Ein Weltstar, Mittelalter-Rock und zwei gut bekannte Oldies

Veranstalter Arthur Theisinger versammelt in seinem diesjährigen Programm internationale und nationale Größen.
Noch sind die fröhlichen Klänge der New-Orleans-Jazzer nicht ganz verklungen, da wird im Gewerbepark bereits fürs nächste Event gerüstet. Das Piazza-Festival von Arthur Theisinger mit seinem Power-Concerts-Team geht in eine neue Runde. Es wartet von 19. bis 27. Juli mit einem illustren Angebot internationaler und nationaler Stars auf.
Darunter ist mit Kiefer Sutherland auch ein Weltstar – zumindest was seine Schauspielerei betrifft. Als Musiker profitiert der Kanadier von diesem Ruf. Verstecken muss er sich mit seinem klassischen bluesgetränkten Mainstream-Rock allerdings keineswegs. In der mit Backgroundvoices besetzten, nach ihm benannten Band spielen Slide-Guitar und hämmerndes Boogie-Piano eine wichtige Rolle und geben der rauen erdigen Stimme des Sängers zusätzlich Schub, was am Dienstag, 23. Juli ab 20 Uhr auf der Piazza zu erleben ist.
Trommeldonner und Dudelsackklänge
Vor weniger als einem Monat hat der Künstler seinen Vater verloren. Er ist entgegen Theisingers Prinzipien ins Programm gerutscht. „Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nach Weihnachten nichts mehr zu buchen“, meint der Konzertveranstalter, „aber als Sutherland Ende Januar angeboten wurde, habe ich sofort zugegriffen.“ Er sei „ein großer Fan“ von Kiefers Vater Donald Sutherland gewesen.
Eröffnet wird das Festival heuer am Freitag, 19. Juli, 19 Uhr, von der angesagten Mittelalter-Rock-Band Saltatio Mortis („Totentanz“). Neben ihrem neuen Album „Finsterwacht“ stellt sie mit Trommeldonner und majestätischen Dudelsackklängen auch ältere Lieder live vor. Begleitet von beeindruckenden Showeffekten entführt Saltatio Mortis die Fans in die geheimnisvolle Welt des Mittelalters. „Macht euch gefasst auf eine unnachahmliche Atmosphäre“, verspricht Sänger Alea.
Unnachahmlich schien auch das charakteristische Gitarrenspiel von Mark Knopfler – bis The Dire Straits Experience auf den Plan traten. So ist Chris White, Saxofonist der Livebesetzung der Dire Straits, überzeugt davon, „dass Bandmitglied Terence Reis der Einzige ist, der die stimmlichen und instrumentalen Qualitäten des ehemaligen Straits-Frontmanns Mark Knopfler matchen kann“. Auch die übrigen Mitglieder der Coverband verfügen über hohes musikalisches Renommee und haben mit Stars wie Paul McCartney, Eric Clapton, Tina Turner, David Bowie und Mike Oldfield zusammengearbeitet. The Dire Straits Experience lässt am Samstag, 20. Juli, 19.30 Uhr, die Musik einer der kreativsten Bands der Rockmusik aufleben. Ihr folgt einen Tag später, am 21. Juli um 20 Uhr „unsere kleine Diva“, wie Theisinger lachend Nena, eine der erfolgreichsten deutschen Musikerinnen nennt. Er spielt damit auf „viele Sonderwünsche“ der Sängerin an, ohne einen davon am Telefon zu verraten. „Wir werden sie alle erfüllen“, lacht der gewiefte Konzertveranstalter und meint damit auch Extrawünsche des nächsten Stars, der am darauffolgenden Montag, 22. Juli um 19.30 Uhr auf der Piazza gastiert. Lena will mit ihrer aktuellen Single „What I Want“ ein neues Kapitel in ihrer künstlerischen Entwicklung aufschlagen.
Zwei Oldies im Rampenlicht
Zwei Oldies mit denen Theisinger seit Jahrzehnten befreundet ist und auf die er sich ganz besonders freut, sind Hans-Jürgen Buchner alias Haindling und der ein paar Jahre jüngere Austropop-Gigant Wolfgang Ambros. Der tritt auf der Piazza-Bühne am Mittwoch, 24. Juli auf. Der 79-jährige Buchner mit seiner alten Band folgt tags darauf, am 25. Juli, 19 Uhr. Nach seiner überstandenen Krankheit versprach das niederbayerische Multitalent, falls er nochmal in Regensburg auftrete, „dann beim Arthur“. Übernächste Woche wird Haindling seine Zusage einlösen.
Programminfo: power-concerts.de/kopie-von-juni-2024