Das Jugendzentrum in Cham ist für viele Jugendliche wie eine zweite Heimat

Von Claudia Peinelt · 1. Juli 2024 um 11:00

Ein Ort, um seine Talente zu entdecken, das ist das Jugendzentrum Cham in der Altenstadter Straße 7a. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein wichtiges Standbein in der sozialen Infrastruktur von Städten und Gemeinden. Seit 20 Jahren erfüllt das Jugendzentrum Cham diese Aufgabe. Dies war am Freitagnachmittag ein Grund, gemeinsam zu feiern.

„Hier können die jungen Besucher täglich spüren, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind“, sagte KJF-Direktor Michael Eibl im Rahmen des Jubiläums. „Das Jugendzentrum ist ein Ort, an dem sie ihre Talente entdecken und ihre Ressourcen stärken können. Es ist eine kleine Oase, die allen Jugendlichen offen steht und ihnen Raum zur Entfaltung bietet. Mein Dank gilt der Stadt Cham als verlässlicher Partner, sowie allen Mitarbeitern, die sich für das Wohl der Jugendlichen engagieren“, sagte Eibl.

Am 15. September 2004 war es soweit: Das Jugendzentrum konnte unter der gemeinsamen Trägerschaft der Stadt Cham und der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg eröffnen. „Seit nunmehr 20 Jahren hat sich das Jugendzentrum zu einer wichtigen Anlaufstelle, oft auch einer zweiten Heimat oder zum Lebensmittelpunkt zahlloser Schüler entwickelt“, so der Bürgermeister. Martin Stoiber bedankte sich bei allen Mitarbeitern, die sich vor Ort für die Jugendlichen einsetzen. Dem Jugendzentrum wünsche er, dass der inspirierende und gemeinschaftliche Geist auch während der nächsten 20 Jahre viele junge Menschen auf einen guten Weg bringe.

Out- und Indoor-Aktivitäten

Anja Arndt-Grundei berichtete von den Angeboten, die das Jugendzentrum den Menschen macht: „Seit jeher gibt es hier Indoor- und Qutdoor-Aktivitäten mit jeder Menge Spaß für die Kids.“ Das reicht von erlebnispädagogischen Aktionen über Ausflüge ins Eislaufstadion, Klettern, Wandern, Kanu fahren und Graffiti-Workshops, Malen, Fotowettbewerbe, Tanzen, Streetsoccer, Fußball und Bauerngolf in Altenmarkt bis zum gemeinsamen Kochen. Es gab Projekte, wie die Taschengeldbörse für die Senioren, oder einen Film beim JuFinale-Jugendfilmwettbewerb des Bayerischen Jugendrings in Cham. Auch an Demokratie-Projekten im Landkreis Cham wie „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ oder „Vielfalt in einem Boot“ haben sich junge Menschen aus dem Jugendzentrum beteiligt.

Um die Jugendlichen bei ihren schulischen Herausforderungen zu unterstützen, gibt es Deutsch-Lerngruppen wie „Lasst uns reden“ und eine Hausaufgabenbetreuung.

Sportliches Angebot

Sportlich betätigt haben sie sich bei den Jonglierkursen des Zirkusprojekts „Integration durch Sport“, bei Skater Events oder einem Hip-Hop Kurs, mit einem Auftritt mit der Breakdance Gruppe BAMS unter Leitung von Andreas Gerenko.

Das JuZ-Fest lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an und bietet jungen Sport- oder Musik-Talenten eine Plattform, um ihr Können vor großem Publikum zu demonstrieren. Mehrfach ging es für die Jugendlichen über die Grenze nach Tschechien.

Kurzweiliges kam aus dem Bauch von Christina Schwarzfischer.
Das Team des Jugendzentrums zusammen mit dem Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Michael Eibl (l.) und Bürgermeister Martin Stoiber (r)