Kommentar zum Schwandorfer Volksfest: So könnte es im nächsten Jahr besser laufen

Von Martin Kellermeier · 11. Juni 2024 um 11:48

Nach der durchwachsenen Bilanz für das diesjährige Schwandorfer Volksfest sind Ideen gefragt. Die gibt es längst. Stadt und Festleitung müssten nur deren Umsetzung wagen, findet MZ-Redaktionsleiter Martin Kellermeier.

Das diesjährige Schwandorfer Volksfest kann und darf niemanden zufriedenstellen. Fest steht: Altbewährtes wie eine zünftige Wiesnbrotzeit oder bessere Partybands, bei denen kaum eine Unterhaltung möglich ist, locken die meisten Schwandorfer nicht mehr auf den Festplatz. Nur Neues funktioniert, wie Lasershow, Kinderdisco oder Happy Hour im Vergnügungspark zeigten. Und das ist doch eine gute Nachricht.

Weitere Ideen für das Volksfest, wie sie OB Andreas Feller einfordert, gibt es schon genügend. Da musste man sich auf dem Festplatz nur mit den Schwandorfern unterhalten.

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Wie wäre es zum Beispiel mit einer Weißbierhütte oder einer Weinlaube, um nach dem Bierzeltbesuch noch auf einen Absacker am Festplatz gehen zu können, wenn es schon keine Bar in der Nähe gibt. Oder: Individuell gestaltete Boxen im Festzelt für die Vereine, wo deren Mitglieder während der Festtage eine zweite Heimat finden könnten und so mehr Identifikation mit dem Fest entsteht. Gedanken sollte man sich auch über ein Engagement von Schlagerrapper Tream aus Büchelkühn machen. Er würde wohl auch mit Eintritt das Zelt füllen.

Und die Blaskapellen aus dem Stadtgebiet, die sollten ebenfalls endlich ihre verdienten Heimspiele auf der Bühne bekommen und nicht nur beim Festzug mitmarschieren. Sie würden bestimmt Zuhörer aus ihrem Umfeld mitbringen.

Nun liegt es an Stadt und Festleitung, die Ideen umzusetzen und dem Neuen weitere Chancen zu geben. Man könnte dazu die Bürger beispielsweise durch eine Umfrage nochmals mit ins Boot holen. So oder so: Die Zeit ist reif.

Dieser Kommentar gehört zu folgendem Text: Ein Volksfest „mit Licht und Schatten“