65-Jähriger am Kopf verletzt: Zechgelage eines Senioren-Trios in Regensburg endet in der Klinik

Von André Baumgarten · 21. Mai 2024 um 17:00

Ein Trio im gesetzten Alter feiert am Pfingstmontag mit zu viel Alkohol in Regensburger Wohnung – danach steht ein Tötungsdelikt im Raum und die Kripo rückt an. Erst in der Klinik klärt sich alles auf.

Ein aus dem Ruder gelaufenes Zechgelage hat am Pfingstmontag für große Aufregung in der Blumenstraße gesorgt – und sogar die Kripo auf den Plan gerufen. Zeitweise stand ein versuchtes Tötungsdelikt im Raum. Was zunächst nach einer lebensgefährlichen Kopfwunde bei einem 65-Jährigen aussah, war am Ende nur eine Platzwunde. „Wir ermitteln wegen wechselseitig, einfacher Körperverletzung“, sagte Markus Reitmeier, Sprecher der Polizeiinspektion Regensburg-Süd. „Die genauen Hintergründe des Ganzen sind aktuell noch nicht ganz klar.“

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Das könnte auch daran liegen, dass der Geschädigte, ein zwei Jahre jüngerer Mann und eine 75-Jährige in einer Wohnung wohl recht ausgiebig dem Alkohol zugesprochen hatten. Ein Notruf führte zu dem jähen Ende des Gelages. Um den 65-Jährigen mit der von einem Arzt als lebensgefährlich eingestuften Kopfverletzung aus dem ersten Stock des Mehrfamilienhauses zu retten, wurde die Berufsfeuerwehr alarmiert. Sogar von einem möglichen Ableben des Mannes war da die Rede. Der mutmaßliche Tatort wurde versiegelt und der Kriminaldauerdienst eingeschaltet. Im Krankenhaus stellten sich die Verletzungen jedoch als halb so schlimm heraus.

Ob Schläge oder ein Schubser zu einem Sturz führten, bei dem sich der Mann verletzte, haben die Ermittler nun aufzuklären. Fakt ist: Das Trio im gesetzten Alter hatte offenbar in der Wohnung gefeiert. Die Bestimmung ihrer Promillewerte war aufgrund der erheblichen Alkoholisierung am Pfingstmontag nicht möglich.