Arbeitseinsatz auf der Schwarzenburg: Aufwertung für Tribüne und Aussichtsturm

Nicht nur die Proben für „Pippi in Taka-Tuka-Land“ laufen schon auf Hochtouren – auch viele andere Aufgaben rund um die Märchenzeit und die Schwarzenburg gehören mit zu den umfangreichen Vorbereitungen für die Festspiel-Saison.
Und dabei sind die Mitglieder der Schwarzwihrbergfamilie immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden.
Ein größerer Arbeitseinsatz hat am Samstag stattgefunden: Die Tribüne für die Märchenzeit-Aufführungen hat auf der rechten Seite einen neuen Aufgang erhalten. Die gute alte Holztreppe, die viele Jahre treue Dienste geleistet hatte, wurde durch eine moderne Stahltreppe ersetzt.
Fertigung nach Maß
Geplant und initiiert, inklusive der notwendigen Berechnungen, hat die Aktion Manfred Auerbeck, 2. Vorstand des Schwarzwihrbergvereins. Nach Maß gefertigt wurde die Treppenanlage von der Maschinenfabrik Meyer aus Rötz. Federführend war Projektleiter Thomas Bauer, der auch den Transport auf den Berg organisierte. Martin Hofstetter hob die Stahltreppe mit seinem Teleskop-Lader in die richtige Position. Auch die Installation klappte einwandfrei.
Das war aber nur ein Projekt von insgesamt dreien, die auf der Schwarzenburg umgesetzt wurden: Auch der Aussichtsturm, der Schwanbergturm, hat eine enorme Aufwertung erfahren: Der Treppenaufgang ist jetzt beleuchtet. Auch hier war die Initiative von Manfred Auerbeck ausgegangen.
Mit Bewegungsmelder
Vereinsmitglied Patrick Skop, seines Zeichens Elektriker, hat die Installation übernommen. Der Treppenaufgang im Turm ist nun mit drei Leuchtstoffröhren erhellt, die sich mittels Bewegungsmelder ein- und nach etwa zehn Minuten automatisch wieder ausschalten.
Vor allem im Hinblick auf den Sicherheitsaspekt sei das eine tolle Aufwertung, sagt Stefanie Porsch, die auch in diesem Jahr wieder zusammen mit Stephanie Reindl die Regieassistenz bei der Märchenzeit übernommen hat.
Und last but not least wurde damit begonnen, ein weiteres Vorhaben in die Tat umzusetzen: Weil das Dach über der Tribüne eine relativ große Fläche aufweist, sammelt sich dort bei Regen viel Wasser, das sinnvoll und nachhaltig genutzt werden könnte. Die Idee: Unter die Tribüne kommen vier große Wassertanks, in denen das Regenwasser gesammelt und dann, transportiert über eine Leitung, für die Toilettenspülung verwendet werden kann.
Schwarzwihrberg-Vorstand Hans-Jürgen Porsch und Hans Maier haben am Samstag mit der Arbeit an den Auflagern begonnen, damit die Container auf einer geraden Fläche stehen.
Bisher wurde, hauptsächlich von der Feuerwehr, Wasser auf den Berg gefahren – das wird künftig durch diese nachhaltige Maßnahme vermieden oder zumindest reduziert werden können, was natürlich (regen)wetterabhängig ist.
Bei so viel gemeinschaftlichem Einsatz vor und hinter der Bühne wird es mit Sicherheit wieder eine rundum gelungene Märchenzeit-Saison werden. Informationen zu den Aufführungsterminen gibt es unter www.schwarzenburg-festspiele.de.



