Open Air in Abensberg: Das „Summer Fest“ geht in die zweite Runde

Vorverkauf für das Open-Air-Konzert im Gleis 1: Am 15. Juni steigt wieder die große Party beim Jugendzentrum.Neben lokalen Bands kommt auch ein bekannter Mundartsänger.
Im vergangenen Jahr feierte der Verein Jugend- und Kulturzentrum Abensberg eV (Landkreis Kelheim) sein 20-Jähriges. Das war ein willkommener, ein schöner Anlass für ein Musik-Open-Air. Heuer soll es eine Neuauflage geben.
Vieles, vor allem viel Organisatorisches war 2023 noch Neuland für das Team rund um Daniel Hörber. Nicht nur die Bands mussten organisiert werden, auch Genehmigungen mussten eingeholt, Security engagiert, die Bühne aufgebaut werden. „Wir hatten relativ spät mit den Planungen begonnen“, bekennt Hörber.
Heuer weiß man schon ein bisschen besser, wie der Hase läuft. Seit Dezember trifft man sich einmal wöchentlich. So hat das Summer Fest immer mehr Gestalt angenommen.
Unterschiedliche Musikstile
Die Gäste dürfen sich wieder auf unterschiedliche Bands freuen. „Wir haben bewusst andere Bands als beim letzten Mal eingeladen“, so Hörber. Oimara und Hadé sind die Hauptacts und haben Mundart-Rock im Gepäck. Zuvor wird es aber mit Bands wie Landslide Diary – im Übrigen Lokalmatadoren aus Abensberg – Pale Boy Tanning und Four City Colony vor allem sehr energiegeladen und punkrocklastig.
Die Organisatoren kennen die Bands, haben sie alle schon einmal irgendwo gehört und deshalb beschlossen, dass sie gut passen würden. „Wichtig war uns aber, zwei musikalische Richtungen abzudecken“, so Hörber. Vor allem, dass Oimara, der Liedermacher, dessen Songs „Bierle in da Sun“ oder „Busheisparty“ viele kennen dürften, zugesagt hätten, freut Hörber. „Das ist doch eine relativ große Hausnummer.“ Die gesamte Onlinepromotion zu planen, Flyer und Plakate entwerfen und zu drucken, ist eine zeitintensive Aufgabe, die auch Geld kostet, ebenso wie das Engagieren der Künstler. Deshalb hat sich der Verein in diesem Jahr auch viele Sponsoren mit ins Boot geholt, die dabei helfen, dass das Konzert realisiert werden kann, sei es durch Sach- oder durch Geldspenden.
Unterstützung erhalten sie auch vom Bauhof, der ihnen hilft, die Bühne aufs Gelände zu transportiere oder die Verkaufshütten aufstellt.
Im vergangenen Jahr war das Orgateam noch deutlich kleiner. Weil das erste Summer Fest aber alle so überzeugt hatte, sind jetzt 15 Leute in der Planung involviert, „das hilft auf jeden Fall unheimlich viel“, so Hörber. Um das Ganze weiter zu entstressen, hatte sich der Verein auch dazu entschlossen, das Catering heuer auszulagern und hat einen Betrieb aus Kelheim damit beauftragt, „im vergangenen Jahr haben wir es selbst gemacht, aber heuer wollen wir uns einfach nur darauf konzentrieren, ein Musikfestival zu sein“, sagt Hörber.
Neue Gesichter für den Treff
Mit dem Summer Fest hofft Hörber freilich auch, auch junge Gäste ab 16 Jahren anzuziehen und sie auch für den Jugendtreff begeistern zu können, für Billard, Airhockey oder einfach gemütlich es „Chillen“, „wir wollen den Jungen zeigen, dass es das Gleis 1 gibt und was für Möglichkeiten es bietet“.
Hier gibt es Karten:
Tickets: Tickets gibt es im Vorverkauf für 27 Euro, mehr Infos auf www.summer-fest.de. An der Abendkasse kosten die Karten 30 Euro. Der so genannte Opener Slot, also der Slot für die erste Band des Tages, wird verlost. Über Instagram kann man sich bis zum 10. Mai, 12 Uhr darum bewerben.
Das Summer Fest ist am 15. Juni von 15 bis 0 Uhr
Offener Jugendtreff: Das Gleis 1 ist dienstags und donnerstags zwischen 16 und 20 Uhr und am Freitag von 15 bis 21 Uhr geöffnet, dann empfängt Jugendpfleger Georg Eichinger die Jugendlichen. Der Verein selbst ist vor allem für die Veranstaltungen zuständig.
Offene Bühne: Einmal im Monat können Gäste spontan auf der Bühne zusammen musizieren, vielleicht zum ersten Mal vor Publikum.
Weitere Musikfeste: Jukuu in Kelheim: 31. Mai bis 2.Juni
Festival Holledau in Unterempfenbach: 5. bis 7. Juli
Open Air in Pförring: 19. bis 20. Juli
AgratAmAgatha in Riedenburg: 26. bis 28. Juli
Tollbach-Open-Air bei Siegenburg: 8. bis 11. August
