Nach heftigen Vorwürfen: Burglengenfelder Bürgermeister holt zum Gegenschlag aus

Von Thomas Rieke · 25. April 2024 um 16:28

Eine Aussage von BWG-Sprecher Gregor Glötzl in der Haushaltssitzung am 18. April hat ein Nachspiel. Burglengenfelds Bürgermeister Thomas Gesche (CSU) fordert die Rücknahme einer bestimmten Feststellung – und eine öffentliche Entschuldigung.

Glötzl hatte Gesche vorgeworfen, er habe durch die „rechtswidrige“ Anmietung von Containern für den Johanniter-Kindergarten in der Ludwig-Erhard-Straße „vorsätzlich und wider besseren Wissens“ einen Förderschaden in Höhe von 500000Euro verursacht.

Über die Haushaltssitzung am 18. April hat die MZ ausführlich berichtet – und sie auch kommentiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Genau das lässt sich der Rathauschef nicht gefallen. Am Mittwoch erklärte er, Glötzls Aussage sei „nicht nur falsch“, sondern eine absolute Frechheit, die er nicht auf sich sitzen lassen wolle. Er forderte den BWG-Rat dazu auf, sich öffentlich zu entschuldigen. Dazu habe er drei Monate Zeit. Sollte Glötzl dem Folge leisten, sei die Sache vom Tisch. Tue er dies nicht, werde es juristische Konsequenzen nach sich ziehen, sagte Gesche.

Glötzl erklärte am Donnerstag auf Anfrage der MZ, „zu gegebener Zeit werden wir dem Bürgermeister antworten“.