Kino Berching und Gemüsekisten: Das plant das Netzwerk Netzwerk „HeimatUnternehmen Jura“

Ideen auf den Weg bringen und damit Mehrwert für die Menschen in der Heimatregion zu schaffen – das ist das erklärte Ziel von Heimat-Entwicklerin Stefanie Hofbeck. Vor knapp einem Jahr startete das Netzwerk „HeimatUnternehmen Jura“. Seitdem hat Stefanie Hofbeck, unterstützt von Heimat-Entwicklerin Simone Spangler, verschiedenste Projekte in Angriff genommen.
Mit im Boot ist auch das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz. Erste Ansprechpartner dort sind Daniela Wehner und Erik Bergner. Die bayernweite Initiative HeimatUnternehmen dient als Netzwerk für kreative und unternehmerische Menschen, die von Heimat-Entwicklern Raum und Unterstützung für die unternehmerische Weiterentwicklung erhalten.
Etwa 30 Unternehmer dabei
„Durch das Netzwerk Heimat-Unternehmen bringen wir Menschen zusammen, unterstützen sie, damit sie an ihren Ideen und Projekten dranbleiben und helfen so, die Heimat aktiv zu gestalten“, sagt Stefanie Hofbeck. „Hinter jeder spürbaren Entwicklung stehen engagierte Menschen. HeimatUnternehmen gibt den Menschen, die mit Leidenschaft ihre Sache weiterbringen, Hilfestellung, damit sich daheim was rührt.“
Seit der Gründung von HeimatUnternehmen Jura finden regelmäßig Treffen mit engagierten Unternehmern im Landkreis Neumarkt und in Mittelfranken statt. Etwa 30 Heimatunternehmen sind bislang mit von der Partie und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die das Netzwerk bietet. Die Palette reicht vom Direktvermarkter über freie Rednerin und Osteopath bis zur Kinesiologin. Ideen sammeln, Erfahrungen austauschen und wenn nötig auch tatkräftige Hilfe bei der Umsetzung neuer Projekte sind beim Heimatunternehmertreff Programm.
Mehrweg-System in Freystadt gut angelaufen
Derzeit gibt es in Bayern 16 Heimat-Entwickler. Stefanie Hofbeck arbeitet freiberuflich und ist am einfachsten per Email zu erreichen. Unternehmer, die Ideen haben, die einen Mehrwert für die Region schaffen, sind bei Stefanie Hofbeck an der richtigen Adresse.
Das Netzwerk, das sie inzwischen aufgebaut hat, ist groß und so bleibt es nicht nur bei einer Idee, sondern diese wird auch konsequent umgesetzt. Gut angelaufen ist so zum Beispiel das Bo-Mo-Mehrweg-System, das in der Gemeinde Freystadt – angeregt durch die Direktvermarkter Franz und Jonas Hummel – vor einigen Wochen eingeführt wurde. Mithilfe von HeimatUnternehmen konnten sieben weitere Unternehmen in der Großgemeinde Freystadt gewonnen werden, sich dem Projekt anzuschließen. „Und weitere werden sicher folgen, auch über die Gemeinde Freystadt hinaus“, ist sich Stefanie Hofbeck sicher. Denn je mehr Gastronomen, Metzgereien und Bäckereien sich am Bo-Mo-Mehrweg-System beteiligen, umso mehr Kunden werden dabei sein.
Pläne für Gemüsekisten
Weitere Projekte von HeimatEntwicklerin Stefanie Hofbeck sind die Wiederbelebung des Kinoleerstands in Berching, Unterstützung beim Regionalladen Engelwirt, die „Gemüse Kochblase“ und das Einrichten von Gemüsekisten-Abholstationen durch die Gemüserei in Mühlhausen oder auch der neue Methodenkoffer. „An Ideen mangelt es nicht“, sagt Hofbeck. „Wenn sich bei uns in der Heimat war rühren soll, muss man selber schauen, das was passiert“, lautet ihr Motto.
Neu gestaltet wird aktuell die Homepage der Heimatunternehmen Jura. Hierauf sind alle Teilnehmer zu finden und natürlich die Kontaktdaten für neue Interessenten. Weitere Infos gibt es auf https://heimatunternehmen.bayern/ oder ganz einfach per Mail an stefanie.hofbeck@heimatunternehmen.bayern.