Tarifeinigung: Höheres Gehalt und Inflationsausgleich für Pfleiderer-Mitarbeiter

Nachdem Hunderte Mitarbeiter auch in Neumarkt auf die Straße gingen ist die dritte Runde der Haustarifverhandlungen bei Pfleiderer vorbei. Wie die IG Metall vermeldet, sind die Tarifparteien nach 18-stündigen Verhandlungen zu einem Ergebnis gekommen. Das sollen die Pfleiderer-Mitarbeiter in den kommenden zwei Jahren bekommen.
Vergangene Woche waren einige Hundert Mitarbeiter an allen fünf deutschen Standorten – auch in Neumarkt – für mehr Geld auf die Straße gegangen. Nun sollen die Beschäftigten im Mai 2024 eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1000 Euro (500 Euro für Auszubildende und Altersteilzeit, Teilzeit anteilig) bekommen und weitere 1000 Euro im August 2024 (500 Euro für Auszubildende und Altersteilzeit, Teilzeit anteilig).
Neun Prozent mehr Lohn und Inflationsausgleich
Darüber hinaus einigte man sich auf fünf Prozent mehr Geld im Monat ab Dezember 2024, die Ausbildungsvergütungen steigen auf 1200 Euro im ersten Ausbildungsjahr bis 1400 Euro im vierten Ausbildungsjahr). Ab November 2024 soll es dann nochmals vier Prozent mehr Geld geben, die Ausbildungsvergütungen steigen dann nochmals auf 1250 Euro im ersten Ausbildungsjahr bis 1450 Euro im vierten Ausbildungsjahr. Die Einigung soll 24 Monate bis zum 31. März 2026 gelten.
„Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der Pfleiderer in einem wirtschaftlichen Umfeld mit hohem Konkurrenzdruck nicht überfordert und bei den Kollegen eine ordentliche Portion mehr Geld ankommen lässt.“ Christian Iwanowski, Verhandlungsführer der IG Metall für Pfleiderer
„Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der Pfleiderer in einem wirtschaftlichen Umfeld mit hohem Konkurrenzdruck nicht überfordert und bei den Kollegen eine ordentliche Portion mehr Geld ankommen lässt“, erklärt Christian Iwanowski, Verhandlungsführer der IG Metall für Pfleiderer. Am 18.April muss noch die Tarifkommission der IG Metall über das Ergebnis abstimmen.