Erweiterung des Fronberger Kinderhauses kostet mehr als zwei Millionen Euro

Von Jan Lange · 10. April 2024 um 11:00

Die Erweiterung des Kinderhauses Storchenwiese in Fronberg könnte knapp 2,3 Millionen Euro kosten. Die entsprechende Kostenberechnung hat das beauftragte Architekturbüro Quadrat 45 zusammen mit der Genehmigungsplanung im jüngsten Bauausschuss vorgestellt.

Der Neubau soll zwischen dem jetzigen Bestandsgebäude und dem Sportplatz entstehen. In dem Erweiterungsbau sind unter anderem zwei Gruppenzimmer samt Nebenraum sowie Sanitäranlagen geplant. Ähnlich wie das bisherige Kita-Gebäude soll auch das Dach des Neubaus begrünt werden.

Angrenzender Sportplatz verhindert Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage sei auf dem Dach aber nicht vorgesehen, erläuterten die Architekten. Das hänge mit dem angrenzenden Sportplatz zusammen. Es sei zwar ein sechs Meter hoher Ballfangzaun vorgesehen, dennoch könnten herüberfliegende Bälle die PV-Anlage beschädigen. Mit der bisher geplanten Höhe des Ballfangzauns liege man in der Norm. Dennoch könnten die Stadträte auch eine andere Höhe vorgeben, hieß es vonseiten der Architekten auf Nachfrage von Stadtrat Karl-Heinz Saur (Freie Wähler), der wissen wollte, ob der Ballfangzaun noch erhöht werden könne.

SPD-Stadtrat Alfred Braun hatte sich seinerseits nach dem Bodenbelag erkundigt und darauf hingewiesen, dass sich der Bambus-Belag im Hauptgebäude nicht bewährt habe und man darauf achten solle, den Fehler nicht zu wiederholen. Die Architekten erklärten daraufhin, dass im Neubau ein Linoleumbelag vorgesehen sei.

Jedes Jahr neue Kita-Bauprojekte

Auf positives Echo stieß der geplante Giebel in Holzbauweise. Er füge sich super ein, meinte CSU-Stadtrat Hans Sieß. In Sachen Kita-Bauten sei die Stadt inzwischen Profi, so Sieß. Denn jedes Jahr stehe eine Erweiterung oder der Neubau einer Einrichtung auf der Tagesordnung. „Unsere Kinder sind uns lieb“, sagte er auch mit Blick auf die vorgelegte Kostenberechnung.

Der Bauausschuss hat die Genehmigungsplanung samt Kostenberechnung einstimmig gebilligt. Ende April wird der Stadtrat die endgültige Entscheidung treffen.