Ein weiteres Wahrzeichen: Der Stadtrat winkt die Park-Arena Furth im Wald einstimmig durch

Von Johannes Schiedermeier · 23. März 2024 um 19:00

Weil es sich bei der Park-Arena um einen Sonderbau handelt, musste der Stadtrat darüber abstimmen, ob er sein Einvernehmen erteilt. Das lief problemlos und einstimmig.

Der Scheitelpunkt des Bauwerks auf dem Festplatz neben der Drachenhöhle wird bei 12,85 Metern liegen. Die Arena wird nach Norden ausgerichtet. Bürgermeister Bauer stellte klar, dass zwar der Drache auf manchen Planbildern in der Arena dargestellt sei, es sich aber um eine multifunktionale Nutzung handeln werde.

Die Öffnungen der Arena nach mehreren Seiten sei den verschiedenen möglichen Ein- und Ausgängen geschuldet. Es werde einen eigenen Technikraum für Licht- und Tontechnik geben und extra Plätze für Rollstuhlfahrer mit Begleitpersonen samt notwendiger Rampen. Sieben Sitzreihen seien überdacht. Auch die Fläche im Hintergrund der Arena könne bei Veranstaltungen mit einbezogen werden.

An den Planungen habe sich nur sehr wenig geändert. Die Dachteile seien etwas kleinteiliger geworden. Stadtrat Franz Former fragte nach der Zahl der Parkplätze. Er sehe keinen Busparkplatz und nur 100 Stellplätze. Bürgermeister Bauer erklärte, dass es Busparkplätze vor der Requisitenhalle und in angrenzenden Straßen gebe. Es seien mehr Stellplätze nachgewiesen als der vorliegende Antrag erfordere.

Lesen Sie hier: Nach verheerendem Großbrand im September: Der Bayerische Hof in Rimbach öffnet wieder

Stadtrat Oskar Mühlbauer fand es schade, dass der Eindruck eines gewissen Hochsicherheitstrakt entstanden sei, um nichtzahlende Zuschauer draußen zu halten. „Bepflanzung wäre für mich ausreichend gewesen“, so Mühlbauer. Der Zaun sei massiv und teuer. Bürgermeister Bauer sicherte eine Bepflanzung zu. Allerdings werde sie auf der 2,50 Meter hohen Böschung im ersten Jahr noch nicht ausreichend sein.

Stadtrat Michael Mühlbauer fragte nach dem Bauzeitenplan. Er wandte sich auch dagegen, später wieder einen Pendlerparkplatz an dieser Stelle zu etablieren, die dann hochwertig ausgebaut sei. Bürgermeister Bauer sicherte zu, dass erst die Böschung errichtet und dann bepflanzt werde. Dann beginne der Bau der Arena.

Stadtrat Andreas Roder fragte nach der Zufahrt zur Arena. Bürgermeister Bauer erklärte, dass der Zuweg durch einen Poller gegen Autos gesichert werde. Es werde keine öffentliche Befahrbarkeit geben.

Stadtrat Stelzer fragte, wo künftig die Schüler parken sollen. Bürgermeister Bauer erklärte, dass er ein Parkproblem eher bei Abendveranstaltungen sehe. Tagsüber sei Parken seiner Ansicht nach problemlos. Stadtrat Anton Schmidt sprach sich gegen zu viele Parkplätze aus. Es müsse wie in anderen Städten möglich sein, zu Fuß zehn Minuten Weg in Kauf zu nehmen.