Top-Ergebnis und gute Nachrichten für Aktionäre: Krones stockt die Dividende auf

2,20 statt 1,75 Euro: Aktionäre des Abfüllanlagenbauers aus Neutraubling sollen 25 Prozent Dividende bekommen. Auch für das laufende Jahr hat der Vorstand eine positive Prognose gestellt. Interessant ist vor allem, dass der Konzern trotz wachsendem Auftragsvolumen zunehmend klimaneutral wird. Am Ende will man bis 2040 einen Treibhausgasausstoß von Netto-Null erreichen.
Der Abfüllanlagenhersteller Krones mit Sitz in Neutraubling hat endgültig den Geschäftsbericht für 2023 vorgelegt, damit die sehr guten Vorabzahlen bestätigt und eine gute Nachricht für Aktionäre präsentiert. „Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für das Jahr 2023 eine im Vergleich zum Vorjahr um 25,7 Prozent höhere Dividende von 2,20 Euro je Aktie vor“, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns. Erfreulich dürfte für die Aktionäre und Mitarbeiter aber auch die Aussicht sein, die Krones gleichzeitig transportierte: Demnach erwartet der Vorstand in seiner Prognose 2024 weiterhin ein profitables Wachstum und rechnet mit einem Umsatzplus von zwischen neun und 13 Prozent.
Umsatzsteigerung bei Krones 2022 um über 12 Prozent
Damit würde der Konzern den positiven Trend des Jahres 2023 fortsetzen. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Krones seinen Umsatz gegenüber 2022 nämlich bereits um 12,2 Prozent auf dann 4,72 Milliarden Euro. Der Wert der Bestellungen belief sich im Jahr 2023 bereits auf 5,375 Milliarden Euro. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand um 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Verbesserte Ertragskraft 2023
Doch nicht nur der Umsatz und die Auftragslage verbesserten sich, entscheidend ist auch, ob am Ende mehr dabei herausspringt – und auch hier gibt es positive Nachrichten aus Neutraubling. „Die Ertragskraft von Krones verbesserte sich trotz gestiegener Beschaffungspreise und eines veränderten Produktmix 2023 deutlich“, teilte der Konzern mit. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisteten „die hohe Flexibilität des Unternehmens sowie die konsequente Umsetzung der strategischen Maßnahmen“. Zudem konnte Krones durch Preiserhöhungen für seine Produkte gestiegene Kosten kompensieren, so die Mitteilung vom Freitag.
Krones wird nachhaltiger
Eine immer wichtigere Rolle spielt bei den Unternehmen die Frage, ob sie auch nachhaltig wirtschaften. Das Thema Klimaschutz wird im weltweiten Handel immer wichtiger. Krones könnte sich dadurch auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten sichern. Offenbar gelingt das auch zunehmend. Der Konzern teilt zu dem Thema mit: „Nicht nur die Finanzkennzahlen von Krones haben sich im Berichtsjahr erfreulich entwickelt, sondern auch die Nachhaltigkeitsleistung, über die das Unternehmen in der Nichtfinanziellen Erklärung als Teil des Konzernlageberichts berichtet“.
Bis 2040: „Treibhausgasausstoß von Netto-Null“ bei Krones
Sogenannte Betriebsbezogene Treibhausgas-Emissionen seien trotz des Umsatzanstiegs im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent gesunken. Die Klimaziele werden auch weiterhin verfolgt – bis hin zu Klimaneutralität: „Über die kurzfristigen Klimaziele bis 2030 hinaus hat der Krones-Vorstand kürzlich beschlossen, dass „Krones bis zum Jahr 2040 einen Treibhausgasausstoß von Netto-Null“ anstrebe.