Kosten von rund 220.000 Euro: Die Schwandorfer Kirchengasse soll weiter umgestaltet werden

Nachdem der südliche Abschnitt der Kirchengasse vom Marktplatz bis zur Kinderkrippe bereits in den Jahren 2011 mit Sanierung des Pfleghofs und 2015 mit dem Bau der Krippe umgestaltet wurde, ist jetzt auch die Erneuerung des nördlichen Teils bis zur Böhmischen Torgasse geplant. Aktuell wird noch am Pausenhof der Gerhardinger Grundschule gewerkelt.
Der vorhandene Gehweg mit Hochbord soll zurückgebaut werden. Dadurch entstehe eine ebene Verkehrsfläche, wie im jüngsten Schwandorfer Bauausschuss informiert wurde. Das Münchner Architektur- und Planungsbüro SEP Jochen Baur hatte die Entwurfsplanung den Ausschussmitgliedern vorgestellt.
Die Fahrbahn erhält demnach einen Belag aus gebrochenem Granitgroßpflaster – sozusagen als Fortführung des bereits umgestalteten Bereichs. Es entspricht dem bereits verbauten Material im südlichen Abschnitt der Kirchengasse. Das Gestaltungskonzept des südlichen Teils soll somit auch im nördlichen Bereich fortgesetzt werden.
Die Flächen sollen begrünt werden
Die Fahrbahn wird an der engsten Stelle 3,85 Meter breit sein und sich stellenweise bis auf viereinhalb Meter verbreitern. Im Zuge der Umgestaltung entstehen zusätzliche Grünflächen, so an der Betonmauer an der Kinderkrippe, an der Fassade der neuen Ganztagsschule sowie an der Gerhardinger Schule im nördlichen Bereich der Kirchengasse. Diese Flächen können mit einzeln stehenden Gehölzen bepflanzt und mit Spalier und Rankgerüsten begrünt werden. Es soll sich dabei um Pflanzen wie beispielsweise Efeu oder Frauenmantel handeln, die keinen großen Pflegeaufwand bedürfen, so der Hinweis aus der Verwaltung.
Die Baukosten für das Vorhaben belaufen sich nach vorläufiger Berechnung auf rund 220000 Euro. Eine Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung wurde durch die Regierung der Oberpfalz in Aussicht gestellt, hieß es vonseiten der Stadtverwaltung.
Im Bauausschuss kam die Planung sehr gut an. Es seien rund um die Kirchengasse so viele Millionen verbaut worden, dass es auch die Straße verdient habe, schön zu sein, meinte beispielsweise CSU-Stadtrat Hans Sieß. Alfred Braun (SPD) bezeichnete die Planung als sehr gelungen. Ähnlich äußerte sich auch Jochen Glamsch (Unabhängige Wähler).