Nach 24 Jahren: Vorsitzende des Ensdorfer Obst- und Gartenvereins kündigt Rückzug an

Von Hans Babl · 13. März 2024 um 19:00

„Der 1960 gegründete Obst- und Gartenbauverein Heimaterde Ensdorf hat aktuell 134 Mitglieder“, berichtete dessen Vorsitzende Renate Kastl zu Beginn der Jahreshauptversammlung, zu der sie auch Bürgermeister Hans Ram (SPD) begrüßte.

Vor 24 Jahren hat Kastl den Vorsitz übernommen. Die dankte ihrer Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung, vor allem ihrem Stellvertreter, Ehrenvorsitzendem Josef Prößl und Digitalbeauftragtem Martin Sollfrank. Als neue Mitglieder wurden Maria Müller, Elisabeth und Erwin Müller, Cornelia Fiedler, Johanna Breitkopf, Regina Günther, Thea Donhauser, Isabell und Dominik Blos und Ingrid Hummel begrüßt. Zehn Mitgliedern wurde im vergangenen Jahr zu runden Geburtstagen gratuliert, außerdem wurden vier Vorstandssitzungen abgehalten.

Die Mitglieder konnten sich in vielen Bereichen einbringen

Kastl berichtete darüber hinaus von der Frühjahrs- und Herbstversammlung des Landkreises, den Pflegemaßnahmen am Kriegerdenkmal in Ensdorf und der Teilnahme am Frühlingsmarkt im Kloster Ensdorf. Heuer findet er am kommenden Sonntag statt. Dazu kam das Flechten eines Kranzes für das Taufbecken in der Ensdorfer Pfarrkirche St. Jakobus, die Anpflanzung und Pflege der Blumenbeete vor der Mariengrotte im Kloster sowie Herrichten, Bepflanzung und Übergabe der zehn Alles Tomate Kisten. Dazu kamen noch Aufbau und Schmücken des Fronleichnamsaltars in Ensdorf, das Schmücken des Freialtars auf dem Eggenberg und des Ernetedankaltars in der Pfarrkirche und die Adventsfeier mit Ehrungen. Von Frühjahr bis Herbst wurde monatlich mindestens einmal der Dorfplatz und der Kirchenvorplatz in Wolfsbach gepflegt.

Anschließend verlas Schriftführerin Marlies Sollfrank das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung mit der Ehrung von Peter Hammer. Kassier Alois Friedrich konnte einen soliden Kassenstand vermelden. Kassenprüfer Hans Ram bescheinigte ihm einwandfreie und hervorragende Kassenführung und die Versammlung entlastete die Vorstandschaft einstimmig.

Bürgermeister Ram würdigt „hervorragende Arbeit“

„Ihr macht hervorragende Arbeit. Herzlichen Dank dafür.“ So lobte Ram dem Obst- und Gartenbauverein Heimaterde und besonders Kastl, der er einen Blumenstrauß überreichte, und der der ganzen Vorstandschaft. Die Vorsitzende sprach die am Dorfplatz in Wolfsbach gefällte Linde an und merkte an, dass man für jeden gefällten Baum doch drei Neue pflanzen solle. Der Bürgermeister versprach, dass die Gemeinde dieser Forderung nachkommen werde. Geeignete Plätze werden gesucht.

Kastl warf die Frage auf: „Wie geht es mit unserem Verein weiter?“ Sie sei jetzt 24 Jahre Vorsitzende und werde jedes Jahr älter. Jetzt reichts. Eine Nachfolge müsse gefunden werden. „Mir san mir! Gemeinsam wer ma des doch schaffa!“ Im kommenden Jahr stehen beim Obst- und Gartenbauverein nicht nur Neuwahlen an, sondern der Verein kann auch auf sein 65-jähriges Bestehen zurückblicken.