Mit Menü und Einlagen: Das „Teatro“ stand Pate für diesen Abend

Am 9. März lädt der Stadtverband zur Galashow im Kuchlbauer und wagt sich damit auf Neuland.
Abensberg. Der Fasching ist vorbei, die Starkbierfestzeit hat begonnen. Ansonsten tut sich nicht viel, es gibt es kaum eine Zeit im Jahr, in der veranstaltungstechnisch so wenig los ist wie in der Fastenzeit. Perfekt also, um mal etwas Neues auszuprobieren. Der Stadtverband Abensberg hat zum ersten Mal eine Galashow organisiert, mit einem tollen Menü und einer schönen Show. Als Vorbild fungiert das Teatro in München, das Starkoch Alfons Schubeck einst aus der Taufe gehoben hatte und nun Käfer weiterführt.
„Aber wir brauchen keinen Schubeck, warum sollen wir das nicht auch in Abensberg hinbekommen?“, sagt Niklas Neumeyer, Vorsitzender des Stadtverbands selbstbewusst. Im Oktober wurde die Idee erstmals diskutiert, „der Zeitplan war ganz schön sportlich“, gibt Maria März zu. Inspiration dazu hat man sich eben im Teatro in München geholt, „ich fand das Konzept schon immer toll“, sagt März.
It‘s showtime!
Dann musste es schnell gehen mit der Planung, Musik oder Einlagen wurden festgezurrt, an so manchem Detail wurde gefeilt, über die Deko nachgedacht; „Wir wollen ja keinen 0815-Ball“, sagt März. Aus den ganzen Einzelteilen soll etwas ganz Besonderes entstehen. Dazu soll auch der Dresscode passen, also das, was die Gäste an diesem Abend tragen – einfach, damit ein harmonisches Ganzes entsteht, damit es schöner ausschaut. Farben wie schwarz, rot, lila oder gold sollen das Konzept eines Zirkus, einer Manege aufgreifen.
Die Gäste können sich nicht nur über ein Vier-Gänge-Menü freuen können, wahlweise auch in vegetarisch oder einer veganer Variante erhältlich, sondern vor allem über viel Musik, Showeinlagen und so manche Überraschung, die die Beiden im Vorfeld noch nicht verraten wollen. Künstler aus Abensberg oder die zumindest mit Abensberg verbunden sind, werden „in der Manege“ in der Mitte stehen, nach dem Motto „It’s showtime“.
„Es gibt genügend zu sehen und es wird für alle Geschmäcker etwas dabei sein“, verspricht Neumeyer. „Und es wird lustig“, fügt März an.
Ein Konzept, das offenbar viele neugierig macht, denn der Kartenvorverkauf, der kurz vor Weihnachten startete, lief bisher ganz gut. Zwischen den Jahren seien schon 100 der 160 Karten vergriffen gewesen, so Neumeyer, aber „Restkarten sind noch verfügbar“.
Ohne Sponsoren wäre so eine Veranstaltung indes nicht umsetzbar, räumen die Beiden ein. Schließlich müssten die Künstler bezahlt, die Technik finanziert werden. Die Sponsoren unterstützen den Stadtverband aber auch mit Material, in technischer Natur,„wenn wir was machen, dann machen wir es gescheit. Damit jeder sagt, das Essen und die Show waren gut, da will ich wieder hin“, so März.
Nichts ist zufällig
Und damit das auch der Fall sein wird, ist nichts dem Zufall überlassen. Ein ausgeklügelter Regieplan regelt minutiös die Auftritte, aber eben auch, wann beispielsweise welches Licht zugeschaltet wird, „wir hoffen natürlich, dass das alles reibungslos funktioniert“, sagt März.
Erfahrung mit großen Veranstaltungen, die hat der Stadtverband freilich zuhauf, die Gala ist aber eine Premiere. Der Stadtfasching am Rosenmontag dagegen fand heuer zum zweiten Mal statt und wurde von den 130 Gästen sehr gut angenommen. Ein neuer Termin für das kommende Jahr steht schon fest: Da ist der Ball am 3. März.
Auch in den Vorbereitungen zum Gillamoos steckt der Stadtverband schon mittendrin. Im Mai/Juni wird das Motiv des Stadtverbands offiziell vorgestellt, Holzsägewettbewerb und Auszug möchten außerdem organisiert werden, da hänge ein „Riesenwust“ daran, sagt Neumeyer, „dafür sind eine Vielzahl an Besprechungen im Vorfeld nötig“. Bei der Dirndlköniginnenwahl dann unterstützt der Stadtverband die Stadt in der Moderation. Die Wahl hatte der Stadtverband einst aus der Taufe gehoben. Aber mittlerweile ist sie so aufwändig, dass sie ein Verein mit Ehrenamtlichen nicht mehr stemmen könne, sagt Neumeyer. Zum Herbstmarkt organisiert der Stadtverband zudem alle zwei Jahre die Ehrenamtsmeile. Auch daran hänge jede Menge Arbeit. Dafür haben die Vereine dann die Möglichkeit, sich vorzustellen.
Noch gibt es Restkarten
Viele Organisatoren: Acht Menschen zeichnen für die Organisation des Stadtballs verantwortlich, jeder hat eine andere Aufgabe. Namentlich sind das Sabrina Kröger; Steffi Bachhuber; Christian Sachsenhauser; Resi und Naria März, Ines Geltl sowie Christopher und Niklas Neumeyer.
Restkarten: Karten gibt es noch im Herzogskasten gegen Barzahlung. An der Abendkasse gibt es keine Karten, weil es Sitzplätze gibt und Platzwünsche berücksichtigt werden. In den 89 Euro ist ein Vier-Gänge-Menü ohne Getränke, aber mit Willkommenstrunk erhalten und zudem die Darbietungen, die Show selbst.
Mitgliedschaft: Jeder Verein kann dem Stadtverband beitreten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Dafür gibt es aber Infos, zum Beispiel zum Ehrenamt oder zu den Gema-Gebühren. Derzeit sind etwa 35 Vereine vertreten.
Viele Organisatoren: Acht Menschen zeichnen für die Organisation des Stadtballs verantwortlich, jeder hat eine andere Aufgabe. Namentlich sind das Sabrina Kröger; Steffi Bachhuber; Christian Sachsenhauser; Resi und Naria März, Ines Geltl sowie Christopher und Niklas Neumeyer.
Restkarten: Karten gibt es noch im Herzogskasten gegen Barzahlung. An der Abendkasse gibt es keine Karten, weil es Sitzplätze gibt und Platzwünsche berücksichtigt werden. In den 89 Euro ist ein Vier-Gänge-Menü ohne Getränke, aber mit Willkommenstrunk erhalten und zudem die Darbietungen, die Show selbst.
Mitgliedschaft: Jeder Verein kann dem Stadtverband beitreten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Dafür gibt es aber Infos, zum Beispiel zum Ehrenamt oder zu den Gema-Gebühren. Derzeit sind etwa 35 Vereine vertreten.