Abensberger sollen für Demokratie auf den Stadtplatz

Sonntag, 25. Februar, findet auf dem Abensberger Stadtplatz eine Kundgebung unter dem Motto „Gemeinsam für Demokratie und friedliches Zusammenleben“ statt. Die Organisatoren vom Asylhelferkreis kündigen ab 16.15 Uhr eine Stunde mit Reden, Liedern und Musik an.
Vor einigen Wochen sei man im gegenseitigen Gespräch zur Ansicht gekommen: „Jetzt müssen wir auch etwas machen“, sagt Mitorganisatorin Magdalena Groll-Zieglmeier. Seinerzeit begannen deutschlandweit Kundgebungen unter ähnlichem Motto. Christina Kranz-Kohl, Sprecherin des Asylhelferkreises stellt gegenüber der Mittelbayerischen fest: „Es gibt eine beängstigende Entwicklung in der Gesellschaft.“ Sie nennt Stichworte: „Hetze, Rassismus, Abwertung, Verrohung der Sprache.“ Das könne man so nicht stehen lassen.
Es gebe zahlreiche Unterstützer: Beide Frauen nennen unter anderem die Kirchen in Abensberg und alle Schulen. Diese würden ebenso teilnehmen wie der Bürgermeister und die Dirndlköniginnen. Eingeladen seien alle Stadträte und Vereine. „Ich hoffe vor allem, dass viele Ehrenamtliche kommen“, wünscht sich Kranz-Kohl.
Nach dem Friedensgebet
Beginnen soll die Kundgebung nach dem Friedensgebiet in der Barbarakirche, das seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine regelmäßig in Abensberg stattfindet. Ans Rednerpult will Kranz-Kohl selbst treten. Dazu sind Redebeiträge vom Bürgermeister, den Dirndlköniginnen und Michael Schindler geplant, der sich seit Jahren für die Städtepartnerschaften engagiert. Außerdem werden Lieder und Musikstücke zu hören sein.
An diesem Bühnenprogramm werden sich nach ihren Worten die Schulen beteiligen – unter anderem mit einer Trommelgruppe und einem Chor. Die Kundgebung abschließen soll ein gemeinsames Lied aller Teilnehmer, das hier noch nicht genannt werden soll.
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Dass die Kundgebung an dem Wochenende stattfindet, an dem sich der Krieg in der Ukraine zum zweiten Mal jährt, sei ein Zufall, wie Kranz-Kohl eine entsprechende Frage beantwortet. Als man sich einig war, eine Veranstaltung zu organisieren, sei man erst einmal von den IT-Problemen der Behörden ausgebremst worden. Mittlerweile habe man aber die notwendige Genehmigung für die Kundgebung in Händen. Schließlich wollte man den Fasching und dann die Ferien abwarten, damit sich die Schulen sinnvoll auf den Termin haben vorbereiten können.
200 Teilnehmer gemeldet
Angemeldet habe man laut Kranz-Kohl 200 Teilnehmer. Selbstverständlich hoffe man auf so viele wie möglich. Müsste die Versammlung abgebrochen werden, weil letztlich zu viele Menschen auf den Stadtplatz kommen, wäre das ja ein großer Erfolg.
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