Freibad-Sanierung: Hoffen auf das Wetter, damit ab 1. August wieder geplantscht werden kann

Knapp 14 Millionen Euro sind insgesamt für die Generalsanierung und Attraktivierung des Rodinger Freibads Platschare eingeplant. Seit Herbst 2023 laufen die Arbeiten auf der seit Jahrzehnten größten Baustelle Rodings am Nanzinger Weg, bisher auch weitgehend im Zeitplan, wie der Kaufmännische Vorstand der Städtischen Betriebe, Manfred Janker, berichtet: „Sofern das Wetter mitspielt und es nicht zu unvorhergesehenen Problemen kommt, kann die geplante Wiedereröffnung am 1. August klappen“.
Optimistisch stimmt Janker, dass die beiden großen Becken mittlerweile eingebaut sind. Derzeit sei das Gesamtprojekt ein wenig im Verzug, noch aber stehe dem geplanten Termin zur Wiederöffnung nichts im Weg – allerdings gebe es da noch einige Faktoren, die nicht beeinflussbar sind.
„Zum Einen hoffen wir, dass die Lage trocken bleibt und der Winter nicht noch einmal zurückkehrt – und falls doch, dann nicht für lange“, sagt Janker.
Noch viele Hürden warten
Der Grund: Zahlreiche Arbeiten im Freien wie die Verlegung von Rohren, Das Setzen von Stufenanlagen oder Pflastern seien nicht durchführbar, wenn der empfindliche Lehmboden gefroren oder durch Regen aufgeweicht ist.
Zudem könnten auf der riesigen Baustelle in Roding schon kleine Verzögerungen große Folgen haben. „Die Reihenfolge vieler Arbeiten ist aufeinander abgestimmt. Wenn einer nicht fertig ist, kann der nächste nicht anfangen“, sagt Janker, der aber auch betont, dass es für die Größe des Projekts bisher relativ wenige Schwierigkeiten gegeben habe.
Jedoch würden auch jetzt, wo es langsam in die heiße Phase auf dem Bau geht, noch einige Hürden warten. So müsse beispielsweise am Ende die gesamte Badewasser-Technik geprüft und abgenommen werden, auch andere Prüfungen stünden vor der Wiedereröffnung an.
Zum 1. August müsse auch nicht alles bis ins letzte Detail fertig sein, betont der Vorstand, „das wird auch nicht so sein. Aber unser Ziel ist nach wie vor, dass zu diesem Datum ein eingeschränkter Badebetrieb wieder aufgenommen werden kann.“
Preise werden festgelegt
Fertig sein sollen dann unter anderem auch die Duschen und Sanitäranlagen im Erdgeschoss des Eingangsgebäudes, dort komme man derzeit „gut und zügig voran“, erzählt Janker, ebenso wie im komplett neuen Technikgebäude.
Derzeit gehe er von der Wiedereröffnung ab August aus, wofür auch die planerischen Vorarbeiten laufen. So sind die Städtischen Betriebe derzeit unter anderem dabei, die neuen Eintrittspreise festzulegen. Außerdem wird bereits Personal für die Kasse und die Badeaufsicht gesucht, Interessenten können sich bei den Städtischen Betrieben melden.
