Kreisumlage im Landkreis Schwandorf: Hebesatz bleibt wohl bei 44 Prozent

Der von den Gemeinden im Kreis Schwandorf befürchtete Anstieg der Kreisumlage ist wohl vom Tisch. Bei der Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung, Umweltschutz und Touristik informierte Kämmerer Jochen Manz, dass der Hebesatz für die Umlage 2024 wohl bei 44Prozent belassen werden kann.
Noch Ende 2023 war eine Anhebung um einen Prozentpunkt im Gespräch, die dem Landkreis 2,2Millionen Euro höhere Einnahmen beschert hätte. Doch inzwischen stellt sich laut Manz die Finanzsituation des Landkreises positiver dar, als im Dezember erwartet.
Schlüsselzuweisungen höher als erwartet
So führte der Kreiskämmerer an, dass die Schlüsselzuweisungen durch den Freistaat mit einem Betrag von 28 Millionen Euro um rund eine Million höher ausgefallen seien als angenommen. Im Vermögenshaushalt, dem Topf, aus dem die Investitionen stammen, ergibt sich laut Manz eine Entlastung beispielsweise durch den für 2024 angesetzten Verkauf des JUZ-Gebäudes in Burglengenfeld. Zudem müssten Ausbaumaßnahmen am Kreisschülerheim des Berufsschulzentrums in Neunburg geschoben werden.
Anträgen von CSU und Freien Wählern gefolgt
Mit der Beibehaltung des Hebesatzes, die der Kreistag allerdings erst noch final beschließen muss, trägt der Landkreis zwei Anträgen Rechnung, die beide am 26. Januar dieses Jahres formuliert wurden. CSU-Fraktion und Junge Union hatten eine Beibehaltung des Hebesatzes gefordert, die Freien und Jungen Wähler schlossen sich dem an.