Vom Gerätehaus über Fahrzeuge bis zur Ausrüstung: In die Feuerwehren in Roding fließt viel Geld

Vom neuen Gerätehaus über Fahrzeuge bis hin zur Ausrüstung und einer Biber-Anstauhilfe – zahlreiche Investitionen stehen heuer und in den kommenden Jahren für die Freiwilligen Feuerwehren im Rodinger Stadtgebiet an. Ein Überblick, wer wann was bekommen soll.
Die Ausstattung der Feuerwehren sei eine Pflichtaufgabe der Kommune, die aber sehr gerne übernommen werde, sagte Bürgermeisterin Alexandra Riedl in der Haushaltssitzung des Stadtrates. Es sei wichtig, dass die Feuerwehren in allen Ortsteilen entsprechend ausgestattet seien, um bei Einsätzen schnell und effizient helfen zu können. „Das sind Investitionen in den Schutz der Bevölkerung“, erläuterte die Rathaus-Chefin.
FFW Roding
Insgesamt vier Brand- und Katastrophenschutzfahrzeuge (Tragkraftspritzenfahrzeug, Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppen-Fahrzeug sowie Rüstwagen) sollen heuer und in den kommenden beiden Jahren bei der Rodinger Stadtfeuerwehr angeschafft werden. Dafür sind heuer 400000 Euro im städtischen Haushalt vorgesehen, im kommenden Jahr 180000 Euro und 2026 noch einmal 500000 Euro. Bei der Ausrüstung steht unter anderem die Anschaffung von Atemschutzgeräten an. Heuer sind dafür 15000 Euro im Haushalt eingeplant, in den Jahren von 2025 bis 2027 jeweils 10000 Euro.
FFW Mitterdorf
Für die Fertigstellung des Anbaus am Gerätehaus in Mitterdorf sind heuer 570000 Euro im Haushalt der Stadt vorgesehen. Für 2026 ist die Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeugs für 100000 Euro eingeplant. Die Beschaffung einer Tauchpumpe und eines Faltbehälters stehen bei der Ausrüstung an. 3000 Euro sieht der Haushalt der Stadt für dieses Jahr dafür vor.
FFW Altenkreith
Mit 2,412 Millionen Euro schlägt sich der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Altenkreith heuer im Haushalt zu Buche, im kommenden Jahr folgen für die Restarbeiten noch einmal 400000 Euro. Heuer steht außerdem die Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransporwagens an, der mit 85000 Euro zu Buche schlägt. Bei der Ausrüstung sind der Kauf einer Notfallkoffer-Pumpe sowie eines Kombinations-Schaumrohres vorgesehen. Jeweils 1000 Euro sind dafür in den Jahren von 2024 bis 2027 eingeplant.
FFW Wetterfeld
Über drei Jahre sind Gelder für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wetterfeld, das gemeinsam mit dem Kinderhaus errichtet wird, in den Haushalten eingeplant. Heuer sind es 800000 Euro, im kommenden Jahr folgt der Löwenteil mit 1,232 Millionen Euro und 2026 noch einmal 400000 Euro. Für 2027 ist zudem die Ersatzbeschaffung eines Wasser-Tragkraftspritzenfahrzeugs oder eines Mittleren Löschfahrzeugs nötig. 10000 Euro sieht der Ansatz dafür in den Haushalts-Planungen für 2026 vor, im Jahr darauf folgt der Hauptanteil mit 370000 Euro.
FFW Neubäu am See
400000 Euro sind für die Erweiterung des Gerätehauses in Neubäu am See für 2026 vorgesehen. 2027 soll ein größeres Fahrzeug für das bestehende Tragkraftspritzenfahrzeug angeschafft werden, 400000 Euro sind dafür im Haushalt eingeplant.
FFW Fronau
2027 soll die Aufstockung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Fronau erfolgen, 300000 Euro sind dafür eingeplant.
FFW Trasching
2026 steht bei der Traschinger Wehr die Ersatzbeschaffung eines Wasser-Tragkraftspritzenfahrzeugs an. Im kommenden Jahr sind dafür 10000 Euro im Haushalt vorgesehen, 2026 folgt dann der Hauptanteil mit 210000 Euro.
FFW Strahlfeld
Für den Kauf einer Tragkraftspritze sind im Haushalt der Stadt für dieses Jahr 17000 Euro eingestellt.
FFW Regenpeilstein
Eine Anstauhilfe für Biber soll angeschafft werden. Im Haushalt für 2024 sind dafür 2500 Euro angesetzt.
Digitale Sirenen
Digitale Aufrüstung der Sirenen: Ein Gesamtposten ist heuer und in den kommenden Jahren im städtischen Haushalt jeweils für die digitale Aufrüstung der Sirenen bei den Feuerwehren im Rodinger Stadtgebiet vorgesehen.
Insgesamt 37000 Euro sind vorgesehen: In diesem Jahr sind dafür 28000 Euro eingeplant, von 2025 bis 2027 folgen jährlich jeweils 3000 Euro.