Ein „Schritt zu echter Chancengleichheit“: Tablets für die Grundschule Woffenbach

Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn Hat bei einem Besuch in der Grundschule Woffenbach Schülerinnen und Schülern der Klasse 1/2d neue Tablets für den Unterricht überreicht. Das ist einer Pressemitteilung der Stadt Neumarkt zu entnehmen. Begleitet wurde er von Stadtrat und Schulreferent Andre Madeisky sowie Jürgen Weber, Sachgebietsleiter für Kinderbetreuung und Schulen der Stadt Neumarkt.
Damit ist die Grundschule Woffenbach komplett mit Tablets ausgestattet, alle 159 Kinder der Jahrgangsstufen eins bis vier verfügen über ein von der Stadt Neumarkt kostenlos zur Verfügung gestelltes Tablet als Werkzeug für den Unterricht. Die Stadt Neumarkt hat insgesamt 1663 Tablets für Schülerinnen und Schüler geleast, die im laufenden Schuljahr an den sieben Grund- und zwei Mittelschulen in städtischer Trägerschaft eingesetzt werden.
Die Geräte werden für einen Zeitraum von drei Jahren geleast und dann durch neue ersetzt. Die Stadt Neumarkt investiert dafür gemäß Stadtratsbeschluss vom Juni 2022 jährlich rund 250000 Euro. Schulleiterin Gisela Winkler bedankte sich bei der Stadt Neumarkt. Sie betonte, dass die Schülerinnen und Schüler die Tablets vor allem zur Produktion von Unterrichtsinhalten nutzen und nicht nur zum reinen Konsum. Dies fördere die Kreativität der Schüler und sorge dafür, dass die Geräte nicht nur als Unterhaltungsmedium dienen.
Lernschwierigkeiten erkennen
Winkler hob besonders die vielfältigen Möglichkeiten von Tablets im schulischen Kontext hervor. Die Geräte ermöglichen nicht nur die Produktion von Inhalten, sondern unterstützen auch die Diagnose von Lernschwierigkeiten. Aus ihrer Sicht sind die Tablets somit ein großer Schritt hin zu echter Chancengleichheit.
Ochsenkühn nutzte die Gelegenheit, die Schule zu besichtigen. Im Dezember hatten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Woffenbach dem Oberbürgermeister einen selbst erstellten Bauantrag für ein neues Schulgebäude überreicht, da das jetzige Gebäude in die Jahre gekommen ist. Zu diesem Thema wird die Stadtverwaltung demnächst eine Machbarkeitsstudie im Stadtrat vorstellen.