Neustadt a.d. Donau sorgt für Neuerungen beim Faschingszug

Beim Neustädter Fasching wird es turbulent. Die Höhepunkte der fünften Jahreszeit stehen an – und damit auch der Faschingszug. Er bringt in diesem Jahr zwei Neuerungen.
Der Gaudiwurm am Faschingssonntag, 11. Februar, ist wieder eines der Glanzlichter der Neustädter Faschings. Dazu tragen die vielen Vereine und Gruppen bei, die sich jedes Jahr an dem Zug beteiligen. Sie sorgen für Stimmung und gute Laune und erfreuen die Kinder an der Strecke mit Süßigkeiten. Die fantasievoll gestalteten Wagen und verkleideten Fußgruppen sind Kult in Neustadt a.d. Donau.
„Der Faschingszug gehört fest zu unserem Jahresprogramm“, stellt denn auch Erster Bürgermeister Thomas Memmel fest. „Die ausgelassene Stimmung, die bunten Kostüme und die Gelegenheit, mit Freunden zu feiern – das macht unseren Faschingszug aus“, sagt er.
Memmel betont, grundlegend für den Erfolg des Faschingszugs sei das Engagement der Spumantia und der teilnehmenden Vereine. „Deshalb haben wir im Kulturausschuss beschlossen, mit zwei Neuerungen auf deren Wünsche einzugehen“, so der Bürgermeister. Sie sollen den Faschingszug „noch attraktiver machen“, erklärt die städtische Pressesprecherin Monika Hummel.
Begrenzung aufgehoben
Für die Wagen gibt es zukünftig eine Änderung, über die sich viele Teilnehmer und Besucher freuen dürften: Es sind höhere Wagen zulässig. Bisher war nur eine Höhe von maximal 4,50 Meter zulässig. Grund dafür war die quer über die Straße hängende Beleuchtung in der Herzog-Ludwig-Straße.
„Da das in anderen Orten in der Umgebung nicht der Fall ist, konnten einige Vereine mit ihren Wägen nicht am Neustädter Faschingszug teilnehmen“, heißt es weiter in einer Mitteilung der Stadt. Das ändert sich nun – die Straßenbeleuchtung wird für den Faschingszug abgenommen, sodass auch höhere Wägen dabei sein können.
Wie sich die neue Regelung tatsächlich auf die Teilnehmerzahl auswirken wird, ist noch nicht klar. Zu Beginn dieser Woche waren es über 20 Anmeldungen; weitere Anmeldungen sind möglich, versichert Stadtsprecherin Monika Hummel. Wie seit vielen Jahren üblich findet nach dem Faschingszug die Prämierung der schönsten Fußgruppen und Faschingswagen statt.
Neu ist in diesem Jahr auch der Ort der Party im Anschluss an den Gaudiwurm. Sie fand bisher auf dem Volksfestplatz statt, wo die Wagen nach dem Zug stehen blieben und die Spumantia mit allen Faschingsfreunden noch ein paar Stunden feierte.
Party am Stadtplatz
„Dort hat sich die Party allerdings immer zwischen den vielen parkenden Faschingswagen verlaufen“, sagt der Bürgermeister. Die Stadt hat deshalb die Faschingsfeier auf den Stadtplatz verlegt: „Im Anschluss an den Umzug heißen wir alle Närrinnen und Narren dann zum Feiern am Stadtplatz willkommen.“ Essen und Getränke werden übrigens vor Ort verkauft, für Partymusik ist ebenfalls gesorgt.
Weitere Höhepunkte der fünften Jahreszeit in Neustadt a.d. Donau stehen bevor: An diesem Samstag findet zum vierten Mal das Gardetreffen der Spumantia im Hotel The Monarch in Bad Gögging statt (Beginn um 11 Uhr); der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Und am 10. Februar ist wieder der Faschingsball der IG Stadtfest angesagt (Einlass um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr). Das Motto des Balls der IG Stadtfest lautet „Neistod narrisch“. Kostüme sind erwünscht, gute Laune ist Pflicht. Das Tanzbein darf geschwungen werden.
