Strompreis steigt in Neustadt schon wieder

Schon wieder hatte sich der Neustädter Stadtrat mit dem Thema Strompreise zu beschäftigen, wobei es für viele Stromnutzer aus der Stadt schlechte Nachrichten gibt. Ein Energieprojekt ist einen Schritt weiter.
Das Thema Strompreise stand überraschend auf der Tagesordnung des Neustädter Stadtrates im Januar. Hatte der doch kürzlich erst für 2024 gültige Strompreise beschlossen. Die waren günstiger als das Jahr davor, allerdings müssen die Neustädter ab März jetzt wieder eine Steigerung hinnehmen.
Bürgermeister Thomas Memmel (CSU) erklärte in der Sitzung, dass sich das Haushaltsloch im Bundesetat wegen des Urteils des Verfassungsgerichts jetzt auch auf den Neustädter Strompreis auswirkt. Neben vielem Anderen streiche der Bund den Zuschuss aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfond, der bisher Milliarden verteilte.
Konkret bedeutet das für die Neustädter Stadtwerke, die Strom an Bürgerinnen und Bürger verkaufen, dass die Entgelte, die für das Nutzen von Leitungen zu zahlen sind, steigen. Es gehe nicht anders, als das an die Endnutzer weiterzugeben.
Preis immer noch günstiger als 2023
Memmel betonte, dass der Preis immer noch um einen Cent pro Kilowattstunde günstiger sei als 2023. Gelten werden die neuen Preise ab März. Beschlossen ist, dass in der Grundversorgung der Tarif dann bei 32,94 Cent pro Kilowattstunde steht, beim Wärmestrom sind es 20,46 Cent. Der Grundpreis bleibt gleich.
Beschossene Sache ist die notwendige Ausnahme von der Sondernutzungssatzung für die Innenstadt. Grundsätzlich ist laut der verboten, sich außerhalb von Freischankflächen zum Genuss von Alkohol niederzulassen. Das solle heuer wie in den Vorjahren beim Faschingszug nicht gelten. War das ein rein formaler Beschluss, der rasch gefällt war, nahmen sich die Teilnehmer der Sitzung für den Zug an sich mehr Zeit.
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So berichtete Hauptamtsleiterin Franziska Ruhfaß von den Änderungen, welche der Kulturausschuss noch im vorigen Jahr beschlossen hatte. So fällt die Höhenbeschränkung für Faschingswägen, die es bisher gab, weg. Man mache sich die Mühe, die Überspannleuchten über der Herzog-Ludwig-Straße zu entfernen. Teilnehmer hätten sich immer wieder über die Beschränkung für ihre Wagen beschwert.
Heuer soll die Party nach dem Umzug in der Innenstadt über die Bühne gehen – nicht mehr am Volksfestplatz. Zusammen mit der Spumantia habe man sich für den Bereich zwischen St.-Anna-Kirche und ehemaliger Stadtapotheke einen Plan überlegt, um dort eine Party zu organisieren.
Sonnenenergie in Schwaig
Zwischen der Bäckerei Feigl und der Kirche soll eine Bühne stehen, auf der unter anderem die DJs John Tayler und Tommy Loco für Stimmung sorgen sollen. Die Räte Karl Zettl und Anton Stadler (beide CSU) sehen in den Änderungen eine Bereicherung für die Neustädter Innenstadt.
Einen Schritt weiter ist der Plan, bei Schwaig ein großes Photovoltaikfeld zu errichten. Der Stadtrat hat die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes einstimmig festgestellt. Damit hat das Gremium die Voraussetzung geschaffen, dass ein Bebauungsplan mit der Bezeichnung „Sondergebiet Photovoltaik-Freiflächenanlage Solarpark Schwaig“ beschlossen werden kann.
Memmel betonte eingangs des Tagesordnungspunkts, dass es sich um geeignete Flächen für so ein Projekt handle. Sie liegen wie berichtet anschließend an den Badeweiher Mauern zwischen dem Bahngleis und Gewerbeansiedlungen. Bisher sei das landwirtschaftliches Areal, allerdings sei die Bonität der Böden nicht hoch.