Jobcenter-Betrug: Prostituierte aus dem Landkreis Regensburg zu Haftstrafe verurteilt

Eine Prostituierte aus dem Landkreis Regensburg kassierte zu Unrecht Leistungen des Jobcenters. Weil die Frau wohl nicht das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist, wurde sie nun zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.
Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg hatten laut Pressemitteilung der Behörde ergeben, dass eine Frau aus dem Landkreis Regensburg über einen Zeitraum von vier Jahren zu Unrecht Leistungen vom zuständigen Jobcenter erhalten hatte.
Zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt
Durch nicht gemeldete Einkünfte aus illegaler Prostitution entstand dem Jobcenter des Landkreises Regensburg ein Schaden in Höhe von etwa 4900 Euro.
Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die bereits einschlägig vorbestrafte Frau nun wegen Betrugs in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten. Die Strafe wurden zur Bewährung ausgesetzt.
sj