Kommentar zum Regensburg Marathon: Schade für die Sportler

Dass die Steinerne Brücke dieses Jahr nicht zur Strecke des Regensburg Marathons gehört, ist ein Rückschlag für Ostbayerns größten Marathon. Schade, dass es offensichtlich nicht im Miteinander von Touristen und Sportlern funktioniert hat.
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Die ambitionierten Läufer, die hier die Bayerische Meisterschaft austragen, werden sich vielleicht freuen. Weniger Höhenmeter und ausbleibendes Gedränge auf der Brücke bescheren ihnen wohl schnellere Zeiten. Für die vielen Hobbyläufer ist der Wegfall bitter. Für viele von ihnen ist es ein einmaliges Erlebnis, einen Marathon zu laufen. Sie genießen – zumindest während der ersten Kilometer – die Umgebung und saugen jeden Moment auf der Strecke ein. Durch die Streckenänderung nimmt man den Läufern an diesem besonderen Tag das Erlebnis, über die Steinerne zu laufen. Und das nur, damit – überspitzt gesagt – rücksichtlose Touristen, die es nicht geschafft haben in den Kalender zu schauen, noch mehr Selfies vom Wahrzeichen posten können. Ja, man läuft noch durch die Altstadt. Eine schöne Altstadt haben aber auch andere Städte. Die Steinerne Brücke hingegen hat nur Regensburg.