Skiclub feiert Brettlhupferball am Faschingssamstag – Mountainrun ist am Faschingsdienstag

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Vorher wird aber noch ausgelassen gefeiert. Der Skiclub Furth im Wald organisiert traditionell zwei beliebte Großveranstaltungen: Den Brettlhupferball und den Mountain-Run.
„Der Brettlhupferball am Faschingssamstag ist in Furth der einzige übrig gebliebene Maskenball“, sagt Steffi Macharowsky. Und das seit Jahren schon. Dementsprechend fantasievoll sollen die Maskeraden auch in diesem Jahr ausfallen. Gesehen wurde im Tagungszentrum ATT schon alles: Windräder, Klimakleber und viele Ideen mehr wurden bereits verwirklicht. „Die Leute machen sich vorher richtig viele Gedanken und basteln hingebungsvoll“, so die Club-Sprecherin. Man darf also gespannt sein, ob in diesem Jahr eine Gruppe Traktoren zum großen Faschingsball kommt.
Maskenprämierung
Wie immer werden die schönsten Masken prämiert. In diesem Jahr ist auch eine besondere Einlage des Skiclubs geplant: „Ein Singspiel, das fast Nockherberg‘sche Dimensionen hat“, lacht Macharowsky. Worum es genau geht, wird nicht verraten aber natürlich wird es ein Skiclub-Thema sein. Den musikalischen Part des Abends bestreitet die Band „Prime Time“. Wer dabei sein will: Los geht‘s am Faschingssamstag (10. Februar) um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt beträgt zehn Euro. Plätze können im Restaurant Siegls reserviert werden. Oder aber man kommt einfach an die Abendkasse. Essen gibt es à la carte und später am Abend trifft man sich an der Bar.
Drei Tage später, also am Faschingsdienstag, wird Bürgermeister Sandro Bauer wieder den Startschuss für den Mountain-Run am Voithenberg geben. Ob mit Ski, Schneeschuhen oder einfach nur in normalen Sportschuhen, jeder darf den Gipfel erklimmen, wie er möchte. Neben den flotten Zwei- sind übrigens auch deren Vierbeiner erlaubt. Wer gewinnen möchte, muss sich allerdings sputen. Im vergangenen Jahr hat Alexander Buscheck den Berg in gerade einmal neun Minuten und 53 Sekunden bezwungen. Doch der Wettkampf steht gar nicht so sehr im Vordergrund. „Es geht vor allem darum, Spaß zu haben“, so Macharowsky. Außerdem gewinnen nicht nur die schnellsten Teilnehmer, jeder hat bei der Verlosung die Möglichkeit wertvolle Sachpreise zu gewinnen. „Hauptpreis ist ein Paar Tourenski. Wir möchten uns auf diesem Weg bei den Further Unternehmen für die Spendenbereitschaft bedanken.“
Auch Zuschauer und alle feierwütigen Faschingsfreunde sind selbstredend herzlich willkommen. Es wird am Liftstüberl wieder eine Bar geben, an der Aperol Spritz und viele andere Getränke ausgeschenkt werden. Der Startschuss erfolgt um 16.45 Uhr, anmelden kann man sich auf der Internetseite des Vereins (www.skiclub-furth.de) oder am Veranstaltungstag ab 15.30 Uhr im Liftstüberl.
In Furth im Wald geht die Party geht weiter
Die Party ist übrigens nicht vorbei, wenn die letzten Nachzügler im Ziel eingetroffen sind. Bis Mitternacht feiert man den musikalischen Faschingsausklang, ehe dann der sehr kurze Fasching 2024 Geschichte ist.
Darum ist der Fasching heuer so kurz
Aschermittwoch, Ostern und ein Vollmond, wer hätte gedacht, dass diese drei direkt miteinander zu tun haben. Die Physikalisch Technische Bundesanstalt (Deutsches Metrologieinstitut) erläutert die Hintergründe: „Ostern wird nach einer christlichen Tradition am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühjahrsanfangs auf der nördlichen Halbkugel gefeiert.“ An diesen Termin sind bestimmte andere Termine gekoppelt. So ist festgelegt, dass Aschermittwoch 46 Tage vorher ist, Rosenmontag also 48 Tage. Im kommenden Jahr darf wieder länger gefeiert werden, Ostern fällt dann auf den 20. April. Im Zeitraum zwischen 1980 und 2030 war der früheste Ostertermin der 23. März 2008, der späteste der 24. April 2011. Weitere Tage, die mit Ostersonntag zusammenhängen: Christi Himmelfahrt findet 39 Tage nach dem Ostersonntag statt, es folgen der Pfingstsonntag (plus 49 Tage) und Fronleichnam (plus 60 Tage).
