Heidi Wolf übernimmt Medienarbeit für die Landesgartenschau 2025 in Furth im Wald

Noch ruhen die Bagger im Winterschlaf. Doch bald schon geht es wieder los, schließlich soll in etwas mehr als einem Jahr die Landesgartenschau 2025 (LGS) für Besucher ihre Tore öffnen. Da ist im LGS-Team ein weiterer Profi willkommen und wichtig.
„Es war nicht leicht jemanden für Marketing und Medien zu finden“, erklärt LGS-Geschäftsführer Herwig Decker, seine einstige Not bei der Kandidatensuche. Zumal die Anstellung ja zum Ende des Jahres 2025 ausläuft. Außerdem sei die Auswahl in der eher ländlich geprägten Region rund um Furth im Wald nicht all zu groß.
Lust auf die Aufgabe
„Ich habe lange gesucht“, verrät Decker, dann kam ihm im Oktober die rettende Idee. Er griff zum Telefon und rief Heidi Wolf an, die in Arnschwang ihren Lebensmittelpunkt hat und ein Medienprofi durch und durch ist. „Sie hat ein riesiges Netzwerk, vielleicht kennt sie jemand“, war sein Gedanke. Es kam noch besser, nachdem sich Wolf das Stellenprofil angehört hatte, wurde ihr klar, dass sie Lust auf die Aufgabe hat. „Ich war nicht auf der Suche, als der Anruf kam“, sagt sie. Zum damaligen Zeitpunkt machte sie noch Pressearbeit für einen Politiker aus dem Bayerischen Wald. Ihr journalistisches Know How hat sie sich als langjährige Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk erworben. Bekannt und preisgekrönt ist sie vor allem auch für ihre völkerverbinden den Reportagen in der Grenzregion Bayerischer Wald/Böhmen. Auch Deckers Geschäftsführerkollege Robert Sitzmann freut sich: „Es war eine schwierige Suche, aber jetzt haben wir uns Erfahrung und Fachkompetenz ins Boot geholt.“
Dienstbeginn war am 1. Januar 2024. „In der ersten Woche habe ich einfach nur alles, was die Schau betrifft, aufgesaugt.“ Entscheidungshilfe war für Wolf auch der Umstand, dass sie Entstehung und Durchführung der Landesgartenschau im niederbayerischen Waldkirchen, die 2007 stattgefunden hat, auch als Berichterstatterin miterleben konnte. „Das hat mich nachhaltig beeindruckt, ich fand es toll, was da passiert ist.“
Über ihre Motivation, Teil der LGS-Familie zu werden, sagt die Medienfrau: „Als Arnschwangerin hatte ich immer ein gutes Verhältnis zur größeren Nachbarin. Die Landesgartenschau ist eine große Chance für Furth im Wald, dass sie wieder etwas wird, was sie früher schon war: Eine kleine stolze Stadt.“
In Furth entsteht was
Als ihre positivste Eigenschaft bezeichnet sie ihre Neugier und sagt: „Die Möglichkeiten reizen mich sehr, ich habe das Gefühl, dass da wirklich etwas entsteht.“
Mit der Anstellung von Heidi Wolf ist das Team jetzt beinahe komplett. „Wir haben insgesamt zehn Mitarbeiter“, sagt Decker. Wenn er die halben Stellen berechnet, kommt er auf einen Mitarbeiterstab von insgesamt sechs Vollzeitstellen. „Das ist nicht besonders viel, in der Größenordnung etwa vergleichbar mit Freyung, die im vergangenen Jahr Landesgartenschau gefeiert haben.“ Eine Stelle ist derzeit noch zu besetzen. Man sucht eine Fachkraft für die komplette Abwicklung des Eintrittskartenverkaufs, die sich auch um die Betreuung von Sponsoren und Marketingpartnern kümmert.
Dieser Person geht es im Idealfall wie Heidi Wolf: „Ich bin gespannt, wann sich die Further insgesamt begeistern lassen. “ Sie möchte ihren Teil dazu beitragen.
So geht es weiter
In den kommenden Wochen wird sich die Landesgartenschau verstärkt auf Messen präsentieren.
Zu den großen Terminen gehören die „Grüne Woche“ in Berlin oder die Freizeitmesse „Free“ in München. Ansonsten wird man sich auf Regionalmessen präsentieren. Ende Februar ist ein offizieller besuch eines hochrangigen bayerischen Politikers eingeplant und auch in Sachen Ehrenamt wird es ein Treffen geben.
„Wir haben schon einen guten Bestand an Leuten, die dabei sein wollen, möchte uns aber noch breiter aufstellen“, so Decker. Auch eine Gruppe „Freunde der Gartenschau ist in der Entstehung. Sie sollen Multiplikatoren und Werber für die Sache sein. Flagge für die Landesgartenschau zeigen, lautet die Devise.
