Nach dem Stadtjubiläum geht es weiter – So feiert Neustadt in diesem Jahr

2023 war das große Jubiläumsjahr. Die Verleihung der Stadtrechte und die Gründung der Stadt vor 750 Jahren wurden ausgiebig gefeiert. Und dieses Jahr? Ein Ausblick.
• Tanz: Der Bauernjahrtag an diesem Samstag setzt einen ersten Höhepunkt. Die Vereine und Menschen werden zusammen kommen, um mit dem ältesten und größten Verein der Stadt zu feiern. Der Jahrtag beginnt am Vormittag mit einem Festzug und einem Gottesdienst, am Nachmittag trifft man sich im Bürgersaal und am Abend wird dort das Tanzbein geschwungen. Damit ist der Jahrtagsball inzwischen der einzige Ball, an dem noch so richtig getanzt werden darf.
• Wohnzimmerkonzerte: Zu den Festen und Feiern in Neustadt a.d. Donau gehören auch wieder die Wohnzimmerkonzerte. „Wir starten am 4. Februar im Museum im Kulturhaus“, sagt Andrea Holzapfel, Abteilungsleiterin für Kultur, Tourismus und Bildung im Neustädter Rathaus. „Dieses ist beim Andreasmarkt 2023 sehr gut angekommen und wir haben uns dazu entschieden, dieses Format in den kalten Monaten – Februar bis April und Oktober bis Dezember – immer am ersten Sonntag im Monat im Anschluss an die Öffnung des Museums zu platzieren, also ab 17 Uhr. „Wir möchten damit Musikern, die noch sehr am Anfang ihrer Konzertkarriere stehen, eine Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und erste Erfahrungen vor Publikum zu sammeln. Gerne können sich Interessierte auch noch bei uns melden: mitmachen@neustadt-donau.de.“
• Fasching: Am zweiten Februar-Wochenende strebt der Fasching seinem Höhepunkt entgegen. Am Samstag, 10. Februar, heißt es wieder „Neistod narrisch“ beim Faschingsball der IG Stadtfest. Für jede Menge Partystimmung sorgt wieder EasyX, außerdem treten die Spumantia und die Marchinger Showgirls auf.
Einen Tag später findet der Faschingszug statt. Diesmal gibt es erstmals eine Party am Stadtplatz. Legendär ist der Neustädter Faschingszug. Er findet vor der Party statt. Die Maschkerer ziehen dabei vom Bahnhofsvorplatz in die Innenstadt. Traditionell ist der Gaudiwurm einer der größten in der Region, weshalb er regelmäßig viele Hundert Zuschauer anlockt.Weitere große Feste sind das Pfingstvolksfest (17. bis 20. Mai) auf dem Volksfestplatz und das Stadtfest am zweiten Juli-Wochenende.
• Blasmusik: „Außerdem planen wir am 16. Mai wieder eine Blasmusikserenade am Kirchplatz“, sagt Andrea Holzapfel. Doch es wird noch mehr geboten. „Am 14. Juni kommt das PopArtHaus zurück“, errät Andrea Holzapfel. „Dieses Format hatten wir 2023 aufgrund des vollen Jubiläumsprogramms ein wenig hinten angestellt. 2024 werden wir aber wieder insgesamt drei Überraschungskonzerte am Kirchplatz haben.“ Weitere Termine sind am 24. August und 20. September.
• Stadtgraben: Kulturelle Leckerbissen gibt es ab Ende Juli auch im Stadtgraben. Hier werden am 26. Juli Django Asül und am 27. Juli die Keller Steff Big Band zu Gast sein. Die Kulturchefin freut dabei besonders: „Wir haben bei der Keller Steff Big Band erstmals eine Vorband auf der Bühne – und zwar die Musikschulband. Im Sinne der Nachwuchsförderung finde ich es großartig, dass wir den jungen Musikerinnen und Musikern die Chance geben können, bei einem solchen Event mal vor großem Publikum auf der großen Bühne zu stehen.“ Am 3. August spielen dann noch Austria 4+ im Stadtgraben.
• Gesundheit: Neustadt a.d. Donau ist mehr als die Kernstadt. Vor allem Bad Gögging bietet eine Fülle von Veranstaltungen. Ein Höhepunkt wird – neben vielen Konzerten und Vorträgen aber auch – im Frühling liegen: Am 4./5. Mai finden die Gesundheitstage in Bad Gögging statt – erneut mit einem Benefizlauf, „wobei wir planen, in diesem Jahr auch eine kleine Kinderrunde zu integrieren“, sagt Andrea Holzapfel.
• Römer: Und dann sind wir schon im August und da gibt es in diesem Jahr wieder das Römerfest Salve Abusina im Kastell Eining freuen. Von 16. bis 18. August erwacht das Kastell wieder zum Leben. Andrea Holzapfel: „Wir haben bereits die Gruppen und Darsteller gebucht und so viel kann ich bereits verraten: Es wird für Groß und Klein wieder jede Menge zum Mitmachen, Erleben und Staunen geboten sein.“
• Kulturwoche: Am 3. September beginnt wieder die Familienkulturwoche: Dieses Format wurde im vorigen Jahr zum Jubiläum „750 Stadtrechte“ entwickelt, es soll beibehalten werden und am Ende der Sommerferien stattfinden. Gleiches gilt für die historischen Vorträge, die im Jubiläumsjahr sehr gut angenommen wurden. Ab Herbst werden die Vorträge erneut in einer kleinen Reihe angeboten.

