Bahnhofstraße und Schlesierplatz in Schwandorf sind wieder befahrbar – 1,59 Millionen Euro investiert

Nach rund siebenmonatiger Bauzeit wurden Bahnhofstraße und Schlesierplatz am Dienstagvormittag wieder für den Verkehr freigegeben. Oberbürgermeister Andreas Feller wünschte den Verkehrsteilnehmer allzeit gute Fahrt.
Die Zeit der Sperrungen und des Umfahrens scheint vorbei zu sein. Wer vorher aus der Breite Straße kam, musste während der Zeit der Straßensanierung wieder über den Marktplatz und den Bahnhof fahren, um aus der Stadt Richtung Osten herauszukommen. Nun kann von der Friedrich-Ebert-Straße wieder Richtung Bahnhof gefahren werden – allerdings nur in dieser Fahrtrichtung. Der Teilabschnitt ab Schlesierplatz ist Einbahnstraße.
Feller gab in Anwesenheit von Mitarbeitern des bauausführenden Unternehmens Anton Steininger GmbH und Rathausbeschäftigten aus der Tiefbau-Abteilung den sanierten Abschnitt wieder frei. Er informierte, dass sich die Gesamtkosten für die Baumaßnahme auf 1,59 Millionen Euro belaufen haben, wovon die Stadt eine Förderung in Höhe von 879.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung erhalten habe. Im Rahmen der Sanierung wurden der nördliche Bereich der Bahnhofstraße, die Schwaigerstraße und der Schlesierplatz neu gestaltet.
Der Schlesierplatz wird durch eine halbrunde Betonmauer geschützt, da dort im Frühjahr ein begrüntes Rankgerüst und Sitzgelegenheiten aufgestellt werden sollen. Derzeit stehen auf dem Schlesierplatz fünf große, bepflanzte Blumentöpfe. Damit werde dieser Bereich der bereits sanierten Friedrich-Ebert-Straße angeglichen. Feller informierte, dass 1300 Quadratmeter Granitpflaster und rund 760 Quadratmeter Granitplattenbelag barrierefrei verlegt wurden.
E-Ladesäule auf dem Schlesierplatz installiert
Auch die Elektromobilität habe man nicht vergessen und am Schlesierplatz eine E-Ladesäule errichtet. Siegfried Dettmann von der Firma Steininger aus Neunburg bedankte sich für das Vertrauen in das Unternehmen. Mit den Anliegern habe es am Anfang etwas geknirscht, dann hätten sich die Menschen an die Baustelle gewöhnt. Probleme hab es anfangs auch mit der Beschaffung der Granitsteine gegeben, doch auch diese Hürde habe man meistern können.
Dettmann lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, es sei auf der recht beengten Baustelle, nicht immer möglich gewesen, zu jeder Zeit ein Durchkommen zu ermöglichen. Nach der symbolischen Freigabe räumten Arbeiter im Laufe des Nachmittags alle Absperrungen und Verbotsschilder weg.

