Plötzlicher Tod: Berchings Dritter Bürgermeister im Alter von 51 Jahren verstorben

Plötzlich ging alles ganz schnell. „Es ist Wahnsinn, wir alle im Rathaus sind noch geschockt“, sagt Berchings Bürgermeister Ludwig Eisenreich über den überraschenden Tod des Dritten Bürgermeisters Stephan Zeller.
Der 51-jährige Fraktionssprecher der SPD war am Dienstagvormittag ins Rathaus gekommen. Vor einem Termin mit Eisenreich habe sich Zeller draußen noch kurz hinsetzen wollen, weil er sich nicht wohl gefühlt habe, schildert Eisenreich. Dann sei er zusammengeklappt.
Mit dem Hubschrauber ins Klinikum Neumarkt geflogen
Mit einer Herzdruckmassage versuchten Ersthelfer, Zeller wiederzubeleben. Mit einem Hubschrauber sei Zeller danach rasch ins Neumarkter Klinikum geflogen worden. Doch die Hilfe, die laut Eisenreich sehr schnell in Berching gewesen war, kam zu spät.
Bereits 2021 hatte Zeller einen Herzinfarkt erlitten. Damals kämpfte sich der Selbstständige in der Baubranche wieder zurück. Doch jetzt machte sein Herz nicht mehr mit.
Zeller wurde für seine offene Art geschätzt. Auch im Rathaus war er beliebt. Dort war er insbesondere ab Mai häufiger, nachdem der SPD-Stadtrat den Posten des Dritten Bürgermeisters vom verstorbenen Erich Steindl übernommen hatte.
Stephan Zeller war seit 2014 im Stadtrat
Seit der aktuellen Stadtratsperiode, die 2020 begonnen hat, war Zeller Ortssprecher von Pollanten. Dem Stadtratsgremium gehörte Zeller durchgehend seit 2014 an.
Aufgrund des Todesfalls hat die Stadt die Seniorenweihnachtsfeier am Mittwochnachmittag im Gasthaus Schuller abgesagt, teilt Eisenreich mit. Das Mitgefühl gilt Zellers Familie, Freunden und Bekannten.
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