Gebührenerhöhung im Berle Bad ist beschlossen. Gibt es mehr Sparpotenzial?

Die Eintrittsgebühren für das Berle Bad in Berching werden moderat erhöht. Der Stadtrat stimmte den Empfehlungen des Finanz- und Hauptausschusses zu. Doch in der Diskussion wurde eine weitere Möglichkeit aufgeworfen, um die Kosten des Bades zu senken.
Der Stadtrat stimmte mit drei Gegenstimmen einer Anpassung der Gebühren zu. Wie bereits berichtet, hat das Berle Bad ein sehr hohes Defizit, das am Ende des Jahres wohl bei einer Million Euro liegen wird.
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Die Kurztarife werden um einen oder 0,50 Euro erhöht, Tageskarten bleiben unberührt, ebenso die Nachzahlgebühr von 1,50 Euro bei den Erwachsenen und einem Euro bei Personen von sechs bis 17 Jahren. Der ermäßigte Tarif in den Sommerferien fällt weg. Franz Donhauser, Werner Stork und Roland Meyer stimmten gegen die Erhöhung. Sie sahen eine PV-Anlage als besser dafür geeignet an, künftig Kosten einzusparen.
Photovoltaik-Anlage als mögliche Lösung
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Bei der Diskussion fragte Andreas Höffler an die anwesenden Herren des Bauamts, wie es bei den Planungen um eine PV-Anlage stehe. Manfred Lang sagte, dass er bezüglich der Statik des Daches große Bedenken habe, hier eine Anlage zu installieren. Das müsse man überprüfen lassen. Wenn sie auf dem Dach technisch oder statisch nicht möglich sei, gebe es auch die Möglichkeit als Freifläche, meinte Achim Christl. Diese wäre vorhanden.
Spitalstiftung ist schuldenfrei
Der Entwurf des Haushaltsatzung 2024 der Spitalstiftung Berching wurde in der vorgeschlagenen Form des Finanz- und Hauptausschusses einstimmig gebilligt. Der Gesamthaushalt beläuft sich auf 15650 Euro. Der Vermögenshaushalt liegt bei 5350 Euro und der Verwaltungshaushalt bei 10300 Euro. Die Stiftung ist schuldenfrei.
Ohne Gegenstimme stimmte der Stadtrat dem Neuerlass der Sondernutzungsgebührensatzung der Stadt Berching zu. Insbesondere im Bereich der Gebühren für die Außenbewirtschaftung und die betragsmäßige Entschädigung von Leitungsverlegungen im öffentlichen Straßenraum sei eine Anpassung notwendig gewesen.
Neues zu geplanten Solarparks
Auf den Weg gebracht wurde die Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungspläne für Solarparks in Fribertshofen westlich des Ortes, in Wackersberg östlich vom Dorf, nordwestlich von Holnstein, östlich von Pollanten, südlich von Wattenberg, nordwestlich von Winterzhofen und südöstlich von Rudertshofen. Nach Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange hatte der Stadtrat keine Einwände zu den einzelnen Stellungsnahmen.