Für die Zukunft des Sepp-Simon-Stadions in Schwandorf werden neue Ideen gesammelt

Seit der Einweihung 1986 hat sich das Sepp-Simon-Stadion als Austragungsort sportlicher Großereignisse in Schwandorf etabliert. Doch der Zahn der Zeit hat an der Anlage ordentlich genagt. Nun soll eine sogenannte „Zukunftswerkstatt“ ins Leben gerufen werden.
Wie Karin Frankerl, Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, im Schwandorfer Kulturausschuss feststellte, sei das Stadion dringend sanierungsbedürftig. Mittlerweile könnten kaum mehr Veranstaltungen an der Schwimmbadstraße 4 stattfinden. Lediglich der Schwandorfer Charity-Lauf sei dort mittlerweile noch beheimatet. Ansonsten trainieren noch vereinzelt Leichtathleten, der Schwandorfer Skiclub und der Lauftreff.
Die Stadt Schwandorf habe laut Frankerl in diesem Jahr bereits mehr als 300.000 Euro für die Be- und Entlüftung der Sportstätte ausgegeben. Nun mache vor allem die Tartanbahn Sorgen. Eine Neuanschaffung sei unausweichlich. Hier rechne der Stadtverband für Sport mit Kosten in Höhe von etwa 700.000 Euro. „Bevor wir so viel Geld ausgeben, sollten wir uns erstmal im Klaren sein, wo denn die Reise des Stadions hingeht“, sagte Frankerl.
Aus diesem Grund sei geplant, für das kommende Jahr eine sogenannte „Zukunftswerkstatt“ für das Stadion zu gründen, die sich aus dem Stadtverband für Sport, Vertretern der Stadt Schwandorf, dem Jugendbeirat sowie örtlichen Vereinen zusammensetzen soll. Es gehe dabei darum, Ideen zu sammeln, wie man das Stadion weiterentwickeln und positiv in die Zukunft führen könne.