Zehn statt 23 Parzellen: In Rappersdorf werden weniger Bauplätze als geplant erschlossen

Das geplante Baugebiet in Rappersdorf war Thema in der Sitzung des Bauausschusses der Stadt Berching am Dienstagabend. Nachdem Bürgermeister Ludwig Eisenreich über die kleinen Änderungen im Bebauungsplan gesprochen hatte, schlug er vor, mit der Ausschreibung der Maßnahme zu warten, bis die Prioritätenliste stehe.
Einige Stadträte sahen das anders. Stephan Zeller (SPD) meinte, man solle lieber jetzt ausschreiben, um günstigere Preise zu erzielen als zu einem späteren Zeitpunkt. Daraufhin schaltete sich Kämmerer Christian Rogoza ein. Er verwies auf die Prioritätenliste und auf das „größere Ziel“ der Stadt, die Grund- und Mittelschule.
Manfred Rackl und Andreas Höffler (beide CSU) waren sich einig, dass die Prioritätenliste nicht als Freibrief gelten solle, bereits beschlossene Maßnahmen zu verhindern.
Kompromisslösung für das Baugebiet Rappersdorf-West
Daraufhin schlug Christian König vom Bauamt einen Kompromiss vor: Statt der geplanten 23 Parzellen auf einmal könne man ohne Mehraufwand vorerst auch nur zehn städtische Bauplätze im Süden des Baugebietes umsetzen. „Wenn wir bis dato nur sechs oder sieben Bewerber haben, könnten wir diese zumindest befriedigen“, freundete sich Höffler mit Königs Idee an.
Auch der Rest des Gremiums fiel Gefallen an der Kompromisslösung. Und so beschloss der Stadtrat einstimmig, den ersten Bauabschnitt mit zehn Parzellen von der Erlengasse her zu erschließen. Im nächsten Schritt wird die Maßnahme ausgeschrieben.