Ja, ist denn schon Weihnachten? So läuft der Chamer Christkindlmarkt 2023 ab

Von Ferdinand Schönberger · 29. September 2023 um 05:00

In drei Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei. Daher bedarf es bereits jetzt der Planung, so für den Weihnachtsmarkt. Diese stellten in der Tourist-Info Chams Bürgermeister Martin Stoiber mit der Organisatorin Elisabeth Sittenauer und der Leiterin Karin Pielmeier vor.

Sie haben im Arbeitskreis Marketing, der 2020 gegründet wurde, seit Ende August intensiver über das Thema „Wie schaut heuer Weihnachten in der Stadt aus?“ diskutiert. Anhand von Rückmeldungen der Standbetreiber und der Bürger wurde beschlossen, das letztjährige Konzept fortzusetzen und es durch die Anregungen wieder ein Stück attraktiver zu machen: für die Bürger der Stadt, aus den Ortsteilen und aus dem Landkreis.

Der Markt findet vom Freitag, 1. Dezember, bis zum 3. Adventssonntag, 17. Dezember, statt. Er ist von Dienstag bis Donnerstag sowie am Sonntag von 15 bis 20 Uhr geöffnet, am Freitag von 15 bis 21 Uhr und am Samstag – gemäß dem Wunsch, den Bauernmarkt zu integrieren – schon von 11 bis 21 Uhr. Das entspricht etwa der gleichen Stundenzahl wie letztes Jahr, nur etwas anders verteilt. Neu ist der Ruhetag am Montag. Die letztjährige Verlegung vom Kirchplatz näher ans Rathaus hat sich, auch durch Erfahrungen vom Pflanzerlmarkt (deutliche Umsatzsteigerung), bewährt. Die Bühne wird etwas nach Norden gedreht. Beibehalten wird das Weihnachtspostamt im Durchgang Pfarrkirche- Rathaus, bei dem die Kinder ihre Briefe einwerfen können, die auch vom Christkind beantwortet werden. Ebenso werden die vier großen Pflanzensäulen wieder zu einem Adventskranz hergerichtet. Zusätzlich gibt es fünf geschützte Unterstände für schlechtes Wetter, gebastelt vom Bauhof. Die vorgeschlagenen Windschatten seien nicht zu verwirklichen, so Stoiber.

Bewährtes bleibt bestehen, wie das Kinderkarussell (rückt in die Mitte), die Alpakas mit Möglichkeit einer Stadtführung, drei Nikolausbesuche, das (neue) Christkindl – sein Name wird noch nicht verraten – und die Engerl, der Krippenweg mit 61 Krippen, davon 43 aus dem Bischöflichen Museum Regensburg, und das dazugehörige Gewinnspiel.

Jeden Abend spielt eine Livekapelle, es gibt eine Feuershow und am Sonntagnachmittag Kutschenfahrten. Am Samstag von 11 bis 17 Uhr bietet ein Glasbläser an, selbst Kugeln herzustellen. Die Erstklässler der Grundschule gestalten eine kleine Ausstellung. Unter sozialen Aspekten wird um Teilnahme an den Aktionen „Wunschbäumchen“ der Malteser und der Evangelischen Kirche mit Päckchen für die Tafel und „Wunschkärtchen“ in Kooperation mit dem Thomas Wiser Haus gebeten.

Für Essen und Getränke ist bestens gesorgt. Als After-Work-Event wünscht sich Stoiber, dass Firmen für ihre Mitarbeiter Verzehrgutscheine erwerben. Wünschenswert seien auch mehr Essensstände und ein breiteres kulinarisches Angebotsspektrum, eventuell mit Nüssen und Früchten. Hierfür und für kostenfreie Stände mit Kunsthandwerk können sich Interessenten in den nächsten zwei Wochen unter elisabeth.sittenauer@cham.de oder im Rathaus anmelden. Im November liegt ein Flyer in der Stadt auf.