Kumpfmühler Stachus: Baustellen-Ende in Sichtweite – Zebrastreifen kommen weg

Von Philip Hell · 28. September 2023 um 15:04

Langsam aber sicher ist die finale Phase der Bauarbeiten an der Kumpfmühler Kreuzung in Regensburg eingeläutet. Wie die Stadt mitteilt, liege man mit den Bauarbeiten im Zeitplan.

„Die Absperrungen und Umleitungsbeschilderungen sollen voraussichtlich am 6. Oktober durch die Baufirma abgebaut werden“, sagt Sprecherin Juliane von Roenne-Styra. Ob der Termin klappt, ist derzeit allerdings noch nicht sicher. Die Beteiligten seien in letzten Abstimmungen, teilt die Stadtsprecherin mit. Ob der Verkehr wie geplant ab dem 7. Oktober wieder fließt, soll sich in den kommenden Tagen entscheiden. Im Fall der Fälle verzögert sich die Freigabe für den Verkehr allerdings nur um wenige Tage, so von Roenne-Styra.

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Nach Ende der Baustelle noch weitere Verkehrseinschränkungen

Nach dem Ende der Baustelle müssen noch einige Provisorien zurückgebaut werden – vornehmlich im Bereich der Mittelinseln. Diese Maßnahme nehme etwa zwei Wochen in Anspruch und bewirke, dass temporär „einzelne Fahrsteifen“ gesperrt sind. Auf die Wegführung hätten diese Rückbauten jedoch keine Auswirkungen mehr, so dass die gewohnten Routen wie geschildert ab dem 7. Oktober wieder befahren werden können. Dies gilt auch für jene Buslinien, die aktuell über die Galgenbergstraße und Bischof-Konrad-Straße beziehungsweise Friedenstraße umgeleitet werden. Ab der Baustellen-Fertigstellung befahren sie wieder die Haltestellen Gutenbergstraße und Theresienkirche, die derzeit noch von den Sperrungen betroffen sind.

Ampeln statt Zebrastreifen

Eine Änderung wird es nach Abschluss der Bauarbeiten allerdings geben: Die Zebrastreifen am Übergang von der Friedenstraße zur Kumpfmühler Straße kommen weg und werden durch Ampeln ersetzt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, wie die Stadt betont.

Im Bereich unterhalb der Theresienkirche hat sich die Verkehrssituation mittlerweile beruhigt: Verirrten sich noch vor Kurzem etliche Autofahrer in den gesperrten Bereich hin zur Kumpfmühler Kreuzung, hat die Anzahl jener „Wendemanöver“ in der Kumpfmühler Straße nun deutlich abgenommen. Mit zusätzlichen Beschilderungen konnte die Stadt dem entgegenwirken. Wie berichtet, ist das Passieren des Bereichs nur Anliegern gestattet. Probleme für die ortsansässigen Unternehmen, Kanzleien und Praxen blieben jedoch bestehen. „Unser Kunden wissen nicht, dass sie als Anlieger gelten und hierhin fahren dürfen“, sagt Joachim Hüther vom Elektronik-Fachhändler Radio Weigl. Dementsprechend beeinträchtigt sei das Tagesgeschäft. „Ich hoffe, dass sich ab dem 7. Oktober alles wieder normalisiert“, betont er.

Fräsung und Asphaltierung

Wie Stadtsprecherin von Roenne-Styra mitteilt, wurden im Baustellen-Bereich die Asphaltflächen gefräst, so dass aktuell die Asphaltierung vonstatten geht. Parallel dazu laufen Arbeiten an den Ampelanlagen, ferner verlegt die Rewag mehrere Wasser- und Gasleitungen.

Begonnen haben die Bauarbeiten an der Kumpfmühler Kreuzung am 31. Juli zunächst im nördlichen Bereich. Sie gingen für mehrere Wochen mit einer Vollsperrung der Kumpfmühler Brücke einher. Seit dem 8. September läuft nun die letzte Bauphase, die den südlichen Teil der Kumpfmühler Kreuzung betrifft.