In der Stadtkirche Burglengenfeld gelten neue Strukturen

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, so lautet der Titel des ersten Pfarrbriefs der neuen Stadtkirche Burglengenfeld, welche die Pfarrgemeinden St. Vitus und St. Josef Burglengenfeld sowie St. Pankratius Dietldorf und St. Ägidius Pottenstetten umfasst.
Mit über 8000 Katholiken ist die neu gegründete Pfarreiengemeinschaft eine der größten des ostbayerischen Raumes. Entsprechend stark ist das neue fünfköpfige Seelsorgeteam der Stadtkirche aufgestellt, das seit Anfang September in Burglengenfeld wirkt.
Die Koffer noch nicht ausgepackt, da klingelte das Telefon
„Ich hatte noch nicht einmal alle Koffer ausgepackt und die Möbel aufgebaut“, lächelt der neue Kaplan Suresh Babu , „als schon das Telefon klingelte und ich ins Krankenhaus zu einer Krankensalbung gerufen wurde.“ Der neue Kaplan wohnt im Herzen der Altstadt von Burglengenfeld oberhalb der Wohnung von Stadtpfarrer Dekan Michael Hirmer im Pfarrhof von St. Vitus.
Erste Gottesdienste zelebrierte auch schon Pfarrvikar Sujan Kumar, der seine Wohnung im Pfarrhof von Dietldorf hat. Die drei Priester werden durch zwei pastorale Mitarbeiter unterstützt. Gemeindereferentin Bernadette Biller und Pastoralreferent Konrad Kraus wirkten schon in den letzten Jahren in den noch getrennten Pfarrgemeinden der Stadtkirche Burglengenfeld.
Hirmer betont den Wert der Kommunikation
Der erste gemeinsame Arbeitstag des neuen Seelsorgeteams war geprägt von einem langen Dienstgespräch, in dem grundlegende technische und seelsorgliche Belange geregelt wurden. „Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit im Team ist die Kommunikation“, begründet Pfarrer Hirmer die erste große Investition der neuen Stadtkirchengemeinde. Um die Kommunikation zu erleichtern, erhielt jedes Team-Mitglied einen Dienstlaptop mit neuen E-Mail-Adressen, einheitlichem Ablagesystem und einem vernetzten Kalender, in dem bereits Hunderte von Terminen eingetragen sind.
Dekan Hirmer hat in Burglengenfeld mehrere Baustellen vorgefunden. Lesen Sie dazu: Glockenläuten der St.-Vitus-Kirche in Burglengenfeld bleibt aus
Von Gottesdiensten, Sitzungen und Gesprächsterminen über Seniorennachmittage bis hin zu einer Kommunion- und Firmvorbereitung reichen die Programmpunkte, die das Seelsorgeteam in den nächsten Tagen und Wochen abarbeiten muss.
„Alles ist neu“, stellt Gemeindereferentin Bernadette Biller fest, „wir haben viele Ideen und freuen uns auf die kreative Mitarbeit zahlreicher Engagierter.“
Blick auf die Gottesdienstordnung
Mit der Bildung der neuen Pfarreiengemeinschaft ist auch eine neue Gottesdienstordnung verbunden. Seit Anfang September sieht sie wie folgt aus:
Montag: 18 Uhr, in St. Josef Burglengenfeld.
Dienstag: 18 Uhr in St. Vitus sowie im Vilstal. Dabei gilt folgender Rhythmus: am ersten Dienstag in Dietldorf, am zweiten in Rohrbach, am dritten in Lanzenried und am vierten in Emhof.
Mittwoch: 9 Uhr, St. Josef Burglengenfeld.
Donnerstag: 9 Uhr, BRK-Seniorenheim sowie 16.30 Uhr, St. Vitus.
Freitag: 18 Uhr in St. Vitus. Außerdem: am zweiten Freitag im Monat, 18 Uhr, in St. Vitus Gottesdienst für Trauernde, am dritten Freitag, 19 Uhr, in St. Vitus Abendlob mit Liedern aus Taizé und am vierten Freitag in Hub
Wochenende: Samstag,18 Uhr, in St. Josef; Sonntag, 8.30 Uhr, in Dietldorf; Sonntag, 9 Uhr, in Pottenstetten; Sonntag, 10 Uhr, in St. Vitus sowie um 11 Uhr in St. Josef; zusätzlich 19 Uhr in St. Vitus.
Details: Das Pfarrbüro St. Vitus ist erreichbar unter Telefon (09471)5801 und online unter st.vitus@stadtkirche-burglengenfeld.de Das Pfarrbüro St. Josef ist erreichbar unter Telefon (09471) 6255 und online unter st.josef@stadtkirche-burglengenfeld.de