Krones plant in Nittenau den Bau einer neuen Werkszufahrt

Die Krones AG will in Nittenau im Landkreis Schwandorf eine neue Werkszufahrt bauen. Dafür ist eine Anpassung des Bebauungsplans „Hirschenbleschen“ nötig. Der Bauausschuss bewertete das Vorhaben positiv, formulierte aber auch eine Forderung an das Unternehmen.
Dritter Bürgermeister Karl-Heinz Stich (FW) leitete die Sitzung und erläuterte die Hintergründe zur geplanten neuen Werkszufahrt. Sie solle zwischen der Brucker Straße und dem Heideweg gebaut werden. Mittel- bis langfristig rechne die Krones AG mit „positivem Wachstum im Neumaschinengeschäft“, so Stich. Die bestehende Logistik-Infrastruktur in und um das Werksgelände solle deshalb verbessert werden, wozu auch die Errichtung einer neuen Werkszufahrt gehöre. Durch sie sei auch eine verkehrliche Entlastung der Bayerwaldstraße und des Heidewegs zu erwarten.
Die Ausschussmitglieder begrüßten das Vorhaben von Krones, waren sich aber auch einig, dass die Finanzierung der Abbiegespur nicht an der Stadt hängen bleiben dürfe. Sie nahmen deshalb in ihren Beschluss die Formulierung auf, dass die Krones AG die Kosten für die Erstellung eines Abbiegekonzepts und dessen Umsetzung tragen müsse.
Stellplätze sollen überprüft werden
Positiv bewerteten die Bauausschussmitglieder auch das Bauvorhaben des Kreiswohnungswerks Roding: Es will am Birkenweg 6 ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen und fünf Car-Ports errichten. Das Gebäude, das hier bislang stand, wurde mittlerweile abgerissen. Für eine Nachfrage von Christoph König (Grüne) sorgte die Tatsache, dass Stellplätze für das Gebäude auf dem Nachbargrundstück nachgewiesen werden, das ebenfalls dem Kreiswohnungswerk gehört. Die Räte nahmen deshalb in ihren Beschluss mit auf, dass diese Stellplätze im Rahmen des Genehmigungsverfahrens geprüft werden sollen.
Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Bauausschuss außerdem der geplanten Errichtung einer neuen Freiflächen-Photovoltaikanlage im Bereich des Industriegebiets Lichtenhaid. Das Grundstück wurde bislang landwirtschaftlich genutzt, ein Blendgutachten ist bereits erstellt worden.