Das „Schwarze Loch“ am Donauufer ist wieder zu – Grund für Mini-Krater gefunden

Von Rainer Wendl · 12. September 2023 um 16:45

So unvermittelt es sich aufgetan hat, so schnell wurde es wieder geschlossen. Das rätselhafte Loch an der Regensburger Donaulände ist Geschichte.

Gesagt, getan: Wie angekündigt machte sich am Dienstagmorgen ein vom städtischen Tiefbauamt geleiteter Bautrupp daran, den Schaden am Fahrweg entlang der Donaulände zu beseitigen.

Dort hatte sich am Sonntagnachmittag unvermittelt ein einen halben Meter tiefes Loch aufgetan, die Asphaltdecke war auf einer Länge von rund 80 Zentimetern aufgerissen. Da ein Mitarbeiter vom Notfallmanagement des Hafens umgehend reagierte und Absperrgitter aufstellte, kam niemand zu Schaden.

Loch an der Donaulände „nicht durch den Verkehr entstanden“

Was die Ursachenforschung angeht, teilt die Stadt mit: „Der Schaden ist nach augenscheinlicher Feststellung nicht auf einen defekten Weg zurückzuführen und nicht durch den Verkehr entstanden.“ Offenbar sei es im Untergrund zu nicht erkennbaren Ausspülungen durch einen defekten, sehr alten und funktionslosen Durchlass gekommen.

„Aus dem vorgefundenen Schadensbild kann die Stadt keinerlei Rückschlüsse für andere Abschnitte der Donaulände ziehen“, lautet die weitere Auskunft. Derweil ist das Loch selbst wieder geschlossen. Schon am frühen Nachmittag erinnerten nur noch zwei Warnbaken, etwas Sand und ein bisschen Teer am Boden an den Mini-Krater.