Herzlicher Empfang für Nittenaus neuen Pfarrer: Viele Vereine begrüßten Holger Kruschina

Der neue Chef der Pfarreiengemeinschaft Nittenau-Fischbach ist offiziell im Amt: Pfarrer Holger Kruschina wurde am Freitag installiert. Beim Empfang in der Regentalhalle konnten sich die Gläubigen einen ersten Eindruck von ihrem neuen Seelsorger verschaffen.
Eine Gruppe eifriger kleiner Sänger aus dem Kindergarten St. Josef begrüßte Kruschina bereits am Kirchenportal mit einem Lied, das ihm sichtlich gefiel. Zahlreiche Mitglieder der örtlichen Feuerwehren, Abordnungen von kirchlichen und weltlichen Vereinen sowie Vertreter der Stadt und der kirchlichen Gremien nahmen am Festgottesdienst teil.
Generalvikar Roland Batz: Christen sollen achtsam sein
Generalvikar Roland Batz nahm dabei Kruschinas Installation vor. Christen seien dazu berufen, das Gute zu tun und achtsam zu sein, sagte er. Das gelte natürlich nicht nur für die Gläubigen, sondern auch für einen Pfarrer. Gefragt sei für dieses Amt kein missmutiger oder ängstlicher Charakter.
Vielmehr müsse ein Pfarrer seine Gemeinde wertschätzen und Beziehungen aufbauen, die von Vertrauen geprägt seien. Dabei brauche es auch das Wohlwollen und die Unterstützung der Gemeinde. „Ein Pfarrer ist kein Alleinunterhalter“, betonte Batz und wies darauf hin, dass die Kirche in den kommenden Jahren viele Veränderungen erleben werde. „Wir müssen den Neuanfang wagen.“
Geschenke für Kruschina: Nittenauer Bier und eine Flügeltorte
Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Teilnehmer, musikalisch angeführt von der Nittenauer Stadtkapelle, zur Regentalhalle. Eine Reihe von Rednern hieß Kruschina willkommen, darunter Pfarrgemeinderatsvorsitzende Julia Faltermeier und Christian Elsinger von der Nittenauer Kirchenverwaltung. Kruschina bekam bei der Gelegenheit auch viele liebevoll gestaltete Geschenke überreicht, zum Beispiel eine Auswahl Nittenauer Biere und eine Torte in Form eines Flügels. Auch der evangelische Pfarrer Joachim Höring hieß seinen neuen katholischen Kollegen willkommen. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit, sagte er.
Nittenaus Bürgermeister Benjamin Boml (FW) blickte bei seiner Rede optimistisch nach vorn. „Dieser Tag wird in die Geschichte der Stadt eingehen“, sagte er. Das Wirken eines Pfarrers erstrecke sich weit über den Moment seiner Installation hinaus. Er sei ein Bindeglied zwischen Gott und den Menschen und in den kommenden Jahren werde man die Früchte seiner Arbeit sehen können.
„Wir stehen am Startpunkt einer gemeinsamen Reise, auf der wir miteinander wachsen. Gemeinsam können wir Großes erreichen“, sagte Boml. Anschließend durfte sich Kruschina ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Er bedankte sich bei allen für den herzlichen Empfang. „Ich werde mich bemühen, ein guter Hirte zu sein“, sagte er.




