Volles Gehalt für 32 Stunden: Neumarkter IT-Dienstleister Insirion schwört auf Vier-Tage-Woche

Bereits bei Gründung vor drei Jahren hat die Insirion GmbH unter der Leitung von Stefan Körner die Vier-Tage-Woche eingeführt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heißt es dort: volles Gehalt für 32 Stunden an vier Tagen von Montag bis Donnerstag. Dabei war Körner nicht nur eine effizientere Arbeitsweise wichtig, sondern auch das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden.
„Die Vier-Tage-Woche hat mir die Möglichkeit gegeben, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und den Montag mit frischer Energie anzugehen“, sagt Tatjana Zöckel. Das habe sich nicht nur positiv auf ihre Arbeit, sondern auch auf ihre Lebensqualität ausgewirkt.
Weniger Stress und Ausfälle bei den Mitarbeitern
Die positiven Effekte der verkürzten Arbeitswoche würden durch eine aktuelle Studie der University of Cambridge und des Boston College vom Februar 2023 untermauert, heißt es in einer Pressemeldung der Firma: Demnach erlitten die Mitarbeiter um 71 Prozent weniger einen Burnout, der Stress sei vergleichsweise um 39 Prozent gesunken, die Zahl der Krankheitstage um 65 Prozent. Und die Fluktuationsrate liege um 57 Prozent niedriger als bei Betrieben mit einer Fünf-Tage-Woche.
Das sagen andere Neumarkter Unternehmen zum Thema Work-Life-Balance.
Stefan Körner bestätigt diese Ergebnisse aus seinen bisherigen Erfahrungen: Die Krankenquote von Insirion liege unter dem Durchschnitt in der IT-Branche. „Dies unterstreicht die Bedeutung einer ausgewogenen Work-Life-Balance für die physische und psychische Gesundheit unseres Teams.“
Neben den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit profitiere auch der Nachhaltigkeitsgedanke von Insirion, denn weniger Arbeitstage sparten Arbeitswege ein. Ein Effekt, der durch das bestehende Angebot zum Homeoffice noch verstärkt werde.
Insirion wurde im August 2020 gegründet. Das 20-köpfige Team, das sich aus Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland zusammensetzt, unterstützt Behörden sowie kleine und mittelständische Unternehmen dabei, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Der IT-Dienstleister hat sich auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert.
Darüber hinaus engagiert sich die Firma nach eigenen Angaben auch sozial: So trägt sie beispielsweise die Kosten für einen Server am Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt. Am Digitaltag 2023 beteiligten sich Entwickler von Insirion, indem sie ihre ehemaligen Schulen besuchten und von ihrem Werdegang zum Softwareentwickler berichteten.
Insirion legt Wert auf Soziales Engagement
Körner betont die Bedeutung dieser sozialen Verantwortung: „Unsere Erfolgsgeschichte verdanken wir nicht nur unseren IT-Lösungen, sondern auch unserem engagierten Team und der Unterstützung unserer lokalen Gemeinschaft. Wir sind stolz darauf, einen positiven Einfluss auf das Arbeitsleben unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf unsere Region zu haben.“
Deshalb setzte Insirion weiter auf innovative Ansätze und wolle Vorreiter in Sachen Work-Life-Balance sowie Unternehmensverantwortung bleiben. Die Vier-Tage Woche sei nicht nur ein Beweis für die Wertschätzung der Mitarbeiter, sondern auch ein Beispiel für zukunftsweisende Arbeitsmodelle, die sich positiv auf alle Beteiligten auswirkten.