Ab Montag ist die Nibelungenbrücke in Regensburg wieder gesperrt

Die nächste Vollsperrung: Nach einer Woche Verschnaufpause wird ab Montag die Fahrbahndecken-Sanierung auf der Nibelungenbrücke in Regensburg fortgesetzt.
Nun sind die stadteinwärts führenden Spuren dran, weshalb der wichtigste innerstädtische Donau-Übergang in Fahrtrichtung Süden vollständig für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden muss. Bis Freitag, 1. September, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Während der knapp zweiwöchigen Bauphase ist an der nördlichen Auffahrtsrampe zur Nibelungenbrücke auf Höhe der Jet-Tankstelle Schluss. Die hier einmündende Holzgartenstraße fungiert daher als letzte Abfahrtsmöglichkeit. Der Untere Wöhrd ist für die Dauer der Sanierung nur aus Richtung Süden zu erreichen.
Wie schon bei der Reparatur der Richtung Norden führenden Spuren wird die Durchfahrt für Linienbusse und Rettungsdienste durch den gesperrten Bereich wird sichergestellt. Auch der Geh- und Radverkehr kann die Brücke während der gesamten Bauzeit passieren.
Stadt bittet um Verständnis für Verkehrsbehinderungen
Die Umleitungsstrecke für die restlichen Verkehrsteilnehmer ist identisch zu der während des ersten Sanierungsabschnitts – nur umgedreht. Wer also mit dem Auto vom Stadtnorden kommend in Richtung Süden will, fährt in den letzten beiden Augustwochen über die Walhalla-Allee, den Odessa-Ring, die Straubinger Straße und die Adolf-Schmetzer-Straße.
Die Stadt bittet schon vorab um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen und weist darauf hin, dass die Baumaßnahme bewusst in die relativ verkehrsarme Ferienzeit gelegt wurde. „Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, Umfahrungsmöglichkeiten beziehungsweise den ÖPNV oder das Fahrrad zu nutzen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bei Zuwiderhandlung droht Bußgeld
Während des ersten Bauabschnitts war es um die Disziplin der Autofahrer nicht optimal bestellt, vor allem in den ersten Tagen der Sperrung überquerten sie die Brücke trotz eindeutiger Beschilderung en gros in Richtung Norden. Dementsprechend lautet der Appell nun: „Die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer darum, die Beschilderung bzw. Absperrungen zu beachten und die Umleitungsstrecke zu nutzen.“
Bei Zuwiderhandlung droht nicht nur ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro, es werden auch die Arbeiten beeinträchtigt und nicht zuletzt das Baustellenpersonal gefährdet.