Diskussion um den Schwandorfer Jakobimarkt: Kreativität ist gefragt

Der Andrang beim Schwandorfer Jakobimarkt hielt sich in Grenzen – wohl nicht nur wegen des schlechten Wetters. Unser Autor sagt: Es braucht kreative Ideen – denn die Zeiten, in denen sich Menschen am Sonntag nur mit offenen Geschäften in die Stadt locken ließen, sind vorbei.
Es ist verkaufsoffener Sonntag, aber gefühlt macht nur die Hälfte mit. Das Bild, das der Jakobimarkt am Sonntag abgegeben hat, ist keine gute Werbung für die Schwandorfer Innenstadt und wird den vielen engagierten Einzelhändlern, die das ganze Jahr über die Menschen ins Zentrum locken, nicht gerecht.
Doch man kann es den Ladenbesitzern nicht verdenken, dass sie auf den Jakobimarkt, der in vergangenen Jahren bekanntlich schon immer der Schwächste der drei Verkaufsoffenen war, lieber verzichteten. Warum aufsperren, wenn im Sommer und dann auch noch pünktlich zum Ferienstart ohnehin weniger Leute kommen?
Genau hier muss angesetzt werden. Jeder verkaufsoffene Sonntag braucht ein Alleinstellungsmerkmal und ein Rahmenprogramm. Denn die Zeiten, an denen man nur mit offenen Geschäften am Sonntag die Menschen anlocken konnte, sind spätestens seit Amazon und Co. leider längst vorbei.