Autofahrer brauchen weiter Geduld: Täglicher Stau in Regenstauf

Die Geschäftsleute entlang der Hauptstraße kämpfen mit Umsatzeinbußen, Verkehrsteilnehmer sind genervt: Der barrierefreie Ausbau der Hauptstraße durch Regenstauf bringt für alle Beteiligten Probleme mit sich. So lange dauert es noch bis zum Ende der Einschränkungen.
Die Baustelle betrifft Geschäftsleute, Kunden, Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt die Bauarbeiter. Seit Ende Juni ist die Hauptstraße ab Thomas Wiser Haus nur noch einseitig befahrbar und wird durch eine Ampelanlage gesteuert. Diese wird im Laufe der Zeit, je nach Baufortschritt, immer weiter in Richtung Hindenburgstraße verschoben, gänzlich entfallen wird sie jedoch laut Mitteilung des Rathauses erst mit dem Abschluss der gesamten Maßnahme etwa Ende 2024. Im Gespräch mit den Betroffenen waren fast alle der gleichen Meinung: „Es ist jetzt so wie es ist, wir müssen damit umgehen.“
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Die Geschäftsleute entlang der Hauptstraße kämpfen mit Umsatzeinbußen und befürchten auch teilweise, dass ihre Kunden nach Fertigstellung der Arbeiten eventuell nicht wieder zurückkommen. Alle Geschäfte und Dienstleister sollen während der Bauarbeiten jederzeit erreichbar sein. Doch oft ist das mit Unbequemlichkeiten verbunden.
Lob für die Bauarbeiter in Regenstauf
Mit intensiver Kundenbetreuung will man dem entgegenwirken. So könne man in manchen Bereichen telefonisch Termine vereinbaren, die Kunden über Parkmöglichkeiten informieren oder ganz individuell den Kunden Lösungen anbieten. Viel Lob gibt es für die Bauarbeiter. Sie werden als sehr freundlich und vor allem auch als sehr hilfsbereit beschrieben. Es werde immer wieder beobachtet, dass Personen, die Probleme haben, sich auf geschotterten Wegen sicher zu bewegen, geholfen wird, aktuell zum Beispiel dass man Kunden hilft, in die Apotheke oder die Sparkasse zu kommen. Von der aktuellen Situation sind die Geschäfte entlang des neuen Bauabschnitts und des Marktplatzes besonders betroffen. Aber auch die Läden im unteren Markt spüren einen Umsatzrückgang. Dies ist unter anderem auf die Verkehrsteilnehmer zurückzuführen, die den Markt Regenstauf weiträumig umfahren .
Was sagen die Verkehrsteilnehmer selbst, die täglich die Baustelle auf dem Weg zur Arbeit oder auch zum Einkaufen die Baustelle passieren müssen? Niemand ist glücklich darüber. Fast alle sagen, es müsse jetzt endlich mal fertig werden, es nerve nur noch. Viele haben für sich persönlich eine Lösung gefunden. Die einen fahren nach wie vor durch die Hauptstraße und meinen eine Umfahrung durch Regenstauf bringe ihnen keine Zeitersparnis. Andere wählen andere Routen durch Regenstauf und Umgebung. Neben Diesenbach oder der Wassergasse, wird auch die Autobahn Auf- oder Abfahrt Ponholz genutzt.
Busse haben in Regenstauf Verspätung
Natürlich ist auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. Beim City-Bus führt die Verkehrssituation besonders am Morgen und am späten Nachmittag zu Verspätungen zwischen fünf und zehn Minuten, sagt Fritz Dechant. Die Haltestelle am Marktplatz wurde in den Masurenweg bei den öffentlichen Toiletten verlegt. Auch die Buslinien des RVV sind betroffen, hier kommt erschwerend noch die Ampelregelung zwischen Kleinramspau und Karlstein hinzu. Ebenfalls bewirken die Arbeiten am Lappersdorfer Kreisel ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der ehemaligen B15, da eine Auffahrt auf die A93 nicht möglich ist, so Dechant.