Widerstand der Bürgerinitiative gegen Windkraft am Schwarzer Berg bleibt

Kürzlich hatte die Bürgerinitiative „Am Schwarzer Berg – schützt Wald & Wasser“ eine Einladung zu einer Exkursion vor Ort ausgesprochen. Gerichtet war diese an alle, die in der Frage mitzureden haben, ob auf besagtem Berg Windkraftanlagen errichtet werden oder nicht.
Im Einzelnen: Der Stadtrat von Nittenau, der für die Bauleitplanung des Vorhabens zuständig ist, die Räte von Maxhütte-Haidhof, Teublitz und Regenstauf, als angrenzende Nachbarkommunen, der regionale Planungsverband Nord und Vertreter der zuständigen Fachministerien.
Gekommen war aus Teublitz Maria Münz, niemand aus Nittenau und dem Planungsverband. Seitens der Ministerien gab es zumindest Absagen. Aus Maxhütte-Haidhof fanden sich am Treffpunkt ein: Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM) und die Stadträte Manfred Plank (CSU), Christian Reisinger und Eduard Schäffer (beide SPD), Sigrid Markgraf-Rank und Franz Schmidkunz (beide Grüne) sowie Lorenz Seidl (UWM) so dass alle Fraktionen/Fraktionsgemeinschaften Vertreter entsandt hatten. Ein Teil der Strecke begleitete außerdem Grünenkreisrat Rudolf Sommer die Gruppe.
Die wurde geführt von Christoph Bauer und Christian Stierstorfer, beide vom Landesbund für Vogelschutz. Den Teilnehmern erläuterten sie Wert und Bedeutung der einmaligen Naturlandschaft des Schwarzer Bergs. Zentrale Botschaft: Eine der wertvollsten Stellen des Regentals würde schwer getroffen, beeinträchtige die Planung doch die zentrale Stelle der Tallandschaft, das Regenknie. Mitglieder der BI hatten sich dazu die Mühe gemacht, die Sockelfläche eines einzigen Windrades mit Absperrband darzustellen.
Windkraft ja, aber nicht um jeden Preis
„Da stehen mitten im Wald Industrieanlagen“, sagte Stierstorfer. Konsens des Gesprächs war, dass die Windkraft per se gebraucht werde, doch nicht um jeden Preis. Enttäuscht zeigte sich BI-Sprecher Benjamin Schmid. Es sei schade, dass die, die über die Zerstörung der Natur am Schwarzer Berg entscheiden würden, nicht die Möglichkeit genutzt hätte, die Natur mit eigenen Augen zu sehen.