Von der Schuhfabrik auf den Laufsteg: Sarah Schubert (37) bei Shopping Queen

Einmal bei der Sendung Shopping Queen mitmachen, gratis ein Outfit kreieren, Guido Maria Kretschmer treffen und im Fernsehen sein: Für viele Frauen eine Traumvorstellung. Sarah Schubert (37), Geschäftsführerin einer Chamer Schuhfabrik, war dabei und teilt das ein oder andere Geheimnis.
Als Sarah Schubert (37) mit ihrer Freundin Maria Lindinger (36) Ende des Jahres durch die Geschäfte stöberte, packten sie auch eine Idee in die Einkaufstasche: Sobald Shopping Queen das nächste Mal in Regensburg gedreht wird, wollen sie dabei sein. Nur wenige Wochen später entdeckten die Frauen den Aufruf in der MZ: „Der pinke Bus kommt wieder nach Regensburg: Shopping Queen gesucht“. Gesagt, beworben. Mehr noch: Beworben, genommen.
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Einkaufen für die Erfolgssendung Shopping Queen auf Vox
Dann allerdings stieg der Schwierigkeitsgrad. „Ich musste ein paar Bewerbungsvideos drehen, um möglichst viele Facetten von mir zu zeigen“, erinnert sich die Regensburgerin an die aufwendige Bewerbungsphase. Nicht nur den Inhalt ihres Kleiderschranks sollte Schubert präsentieren, sondern auch mehrere Outfitvariationen, um zu zeigen, wie vielfältig sie sein kann. Schubert schlüpfte unter anderem in ihr Lieblingsoutfit und führte vor, was sie zu einem besonderen Anlass tragen. „Das zu Drehen war super aufwendig. Ich bin es ja auch nicht gewohnt, vor der Kamera zu sprechen“, sagt Sarah Schubert.
Natürlich gab‘s auch ein Video, in dem Schubert erzählt, weswegen sie die neue Regensburger Shopping Queen werden will und warum sie das Zeug dazu hat.„Weil ich Schuhe hab, mit denen ich ganz schnell laufen kann, um mir das beste Outfit zu holen“, zitiert sich die umtriebige Geschäftsfrau selbst. Werbung für ihr eigenes Unternehmen Florett in Cham, eine Fabrik für medizinische Schuhe. Nicht zuletzt einer der Gründe für ihre Bewerbung – das gibt sie gerne zu.
Einkaufen bei Galeria Kaufhof statt Zeit verlieren im pinken Bus
Der flinke Unternehmergeist der Chefin von 75 Mitarbeitern blitzte auch bei der Auswahl ihrer Shopping-Location durch. Sarah Schubert entschied sich für Galeria Kaufhof. „Ich finde, das ist eine super Werbung für die lokalen Anbieter“, sagt sie. Jeder Regensburger kenne den Kaufhof. Doch ihre Wahl hat auch ganz praktische Gründe. Laut Schubert hatte sie in dem Kaufhaus alles unter einem Dach und konnte wertvolle Shopping-Zeit sparen, die sie ansonsten im pinken Bus hätte verbringen müssen. Außerdem: Die notwendige Drehgenehmigung will nicht jedes Geschäft erteilen. Bei Galeria alles kein Problem. „Die waren super nett. Als ich am Drehtag kam, hatten sie schon alles vorbereitet und geschaut, dass keine anderen Kunden im Weg sind.“
Für die Dreharbeiten nahm sich die Betriebswirtin eine Woche Urlaub. „Am ersten Tag war ich so nervös“, erzählt die Regensburgerin. Ihre Mitstreiterinnen durfte sie erst in der Wohnung der ersten Shopping-Kandidatin sehen. „Und dann haben wir uns alle abends beim Laufsteg am Regensburger Hafen getroffen“, sagt Schubert. Bevor es dann am Freitag bei ihr so weit war, stellte die 37-Jährige ihre Wohnung einmal auf den Kopf. „Ich hab meinen kompletten Kleiderschrank aufgeräumt, alle Fenster geputzt und alle Gardinen gewaschen“, sagt Schubert lachend. Am Ende war alles viel entspannter als gedacht. Das Kamerateam besprach im Vorfeld mit der Kandidatin, was sie filmen durften und was nicht. „Die haben nicht einfach die Schublade mit meiner Unterwäsche aufgezogen und meine Unterhosen gefilmt“, sagt Schubert lächelnd. Viel mehr hatte sie das Sagen und durfte bestimmen, was gezeigt wird – und was nicht.
Kreatives Gastgeschenk für die Regensburger Shopping Queens
Während Sarah Schubert vier Stunden Zeit und 500 Euro zur Verfügung hatte, um ihr Outfit einzukaufen, saßen die anderen Kandidatinnen zeitgleich bei ihr zu Hause auf der Couch und durften sich Sarah Schuberts Heim genauer anschauen. Dort hatte die 37-Jährige im Vorfeld auch ein kleines Geschenk vorbereitet. Ganz die Unternehmerin und passend zu dem Produkt, das sie herstellt, hatte sie folgende Idee: „Meine Gäste durften ihren eigenen Hausschuh designen, den sie später in meiner Schuhmanufaktur in Cham herstellen konnten“, sagt sie.
Das Motto, das Schubert gemeinsam mit ihrer Shoppingbegleitung erfüllen sollte: „Komm groß raus – Kreiere ein modisches Outfit rund um deinen XXL-Shopper!“ Für die 37-Jährige ein Motto, „um das gut drum herum gestylt“ werden konnte. „Ich hab mich bemüht, Sachen zu kaufen, die ich später auch noch anziehen werde“, sagt Schubert. Dabei gab sie die 500 Euro komplett aus. Und weil ihr Geld am Ende nicht mehr für einen Gürtel reichte, wurde die Regensburgerin kreativ: „Eine schwarze Feinstrumpfhose musste dann als Ersatz herhalten.“
„Fangirl-Moment“ beim Finale mit Designer Guido Maria Kretschmer
Beim Finale in Hamburg, das an zwei der insgesamt sieben Drehtage stattfand, lernte Schubert dann auch Guido Maria Kretschmer kennen.„Guido ist genau wie im Fernsehen und sehr nett. Als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich einen Fangirl-Moment“, erzählt Schubert lachend. Ihr Fazit: „Ich würde die Teilnahme weiterempfehlen. Im Berufsleben hat man so viele schwere Sachen.“ Shopping Queen hingegen sei leicht. „Ein bisschen wie Urlaub.“
Shopping-Queen-Kandidatinnen schauen vorab gemeinsam die Folgen
Am vergangenen Sonntag haben sich Sarah Schubert und die vier anderen Kandidatinnen Rita, Rosi, Dea und Mary getroffen, um gemeinsam den ersten Schwung der Sendung vorab online anzuschauen. Genauso am Dienstag, als die restlichen Folgen auf RTL+ verfügbar waren.
Wer wissen will, was Sarah Schubert gekauft hat und ob sie mit ihrem Outfit zur Siegerin gekürt wurde, der sieht sie am Freitag um 15 Uhr auf Vox.
